Inhaltsverzeichnis:
- Negative Keywords effektiv einsetzen und ROAS steigern
- Mit strategischen Ad Extensions zu höherer CTR und Sichtbarkeit
- Die überzeugende Kraft von Produktbewertungen
- Merchant Promotions
- Showcase-Ads
Negative Keywords effektiv einsetzen und ROAS steigern
Bei Google Shopping werden anstelle von Keywords der Produkttitel und die Produktbeschreibung genutzt, um die Suchanfragen zu identifizieren, die zu deinen Produkten passen. Manchmal kann es vorkommen, dass Anzeigen für Suchbegriffe erscheinen, die nicht direkt zum beworbenen Produkt gehören.
Dies kann zunächst die Werbekosten in die Höhe treiben, wenn Nutzer auf deine Anzeige klicken, während sie tatsächlich nach etwas anderem suchen. Außerdem könnte Google die Häufigkeit deiner Anzeigenschaltung reduzieren, wenn diese zwar oft angezeigt, aber selten geklickt werden, was auf eine niedrige Klickrate im Verhältnis zu den Impressionen hinweist.
Da wir die Anzeigenschaltung bei Google Shopping nicht direkt über Keywords kontrollieren können, müssen wir stattdessen mit der Festlegung negativer Keywords arbeiten. Ähnlich wie bei Textanzeigen helfen negative Keywords dabei, die Anzeigenschaltung für irrelevante Suchbegriffe zu verhindern. Eine effektive Liste negativer Keywords kann somit die Effizienz deiner Kampagnen steigern und die Kosten senken.
Ein hilfreiches Tool, um solche negativen Keywords zu identifizieren, ist der Google Ads Search Term Report. Dieser Bericht zeigt dir, welche Suchbegriffe deine Shopping-Anzeigen aktiviert haben, und liefert wichtige Informationen wie die Anzahl der Klicks und Konversionen. Anhand dieser Daten kannst du erkennen, welche Suchbegriffe weniger oder gar keine Konversionen erzielen oder gar keinen Bezug zu deinen Produkten haben.
Mit strategischen Ad Extensions zu höherer CTR und Sichtbarkeit
Google Shopping-Anzeigenerweiterungen verbessern deine Anzeigen durch:
- Erregen von Aufmerksamkeit,
- Hervorhebung deiner Marke,
- Anregung zu Klicks.
Sie liefern darüber hinaus wertvolle Informationen über Sonderaktionen, Kundenbewertungen, Verfügbarkeiten, Angebote, Preissenkungen, Versandkonditionen und Rückgaberichtlinien, um potenziellen Kunden die Kaufentscheidung zu erleichtern.
Im weiteren Verlauf werden wir später detailliert auf Merchant Promotions und Showcase eingehen. Zunächst konzentrieren wir uns jedoch auf die Bedeutung von Produktbewertungen.
Warum Produktbewertungen für Deinen Erfolg entscheidend sind
Mit dieser Anzeigenerweiterung für Google Shopping kannst du Kundenrezensionen von deiner Webseite oder anderen Bewertungsplattformen nutzen, um Sternebewertungen direkt unter deinen Anzeigen zu präsentieren.
Für die Aktivierung von Produktbewertungen in Google Shopping-Anzeigen ist es erforderlich, dass ein Artikel mindestens drei Bewertungen hat, um eine durchschnittliche Sternebewertung darstellen zu können.
So integrierst du Produktbewertungen in Google Shopping in drei Schritten:
- Aktiviere das Produktbewertungsprogramm in deinem Google Merchant Center unter „Wachstum > Programme verwalten“.
- Fülle das von Google bereitgestellte Antragsformular für Produktbewertungen aus, um am Programm teilzunehmen.
- Nach der Genehmigung stellst du einen Bewertungs-Feed zusammen und sendest diesen an Google, um die Produktbewertungs-Erweiterung zu aktivieren.
Wenn du jetzt wissen möchtest, wie du deinen Produkten mehr Aufmerksamkeit verschaffen kannst, um Produktbewertungen anzukurbeln, ist unser Leitfaden ‚Google Shopping-Kampagne optimieren: Wie Du Deinen Produkten zu maximaler Sichtbarkeit verhilfst genau das Richtige für dich.
Um Produktbewertungen in Google Shopping anzeigen zu können, müssen Händler bestimmte Anforderungen erfüllen:
- Sie benötigen insgesamt mindestens 50 Bewertungen über ihr gesamtes Produktsortiment.
- Die Bewertungen, einschließlich derer mit niedrigerer Bewertung, müssen monatlich an Google gesendet werden.
- Inhalte, die gegen die Richtlinien verstoßen, müssen entfernt werden.
- Google vergleicht die Bewertungsdaten mit deinem Produkt-Feed anhand verschiedener Merkmale wie GTIN (Globale Handelsartikelnummer), Marke, MPN (Herstellerteilenummer) und Produkt-URLs.
Das Vorhandensein von GTIN-Nummern unterstützt den Abgleich zwischen Produkt- und Bewertungsdaten, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Produktbewertungen angezeigt werden.
Das Sonderangebot des Tages: Merchant Promotions
Online-Einkäufer lieben gute Deals. Laut Google suchen 40% der Nutzer gezielt nach Sonderangeboten. Auch wenn es nicht immer möglich ist, die Preise deiner Konkurrenten zu unterbieten, gibt es eine Lösung: Google Merchant Promotions.
Mit diesem Feature kannst du besondere Angebote in deine Shopping-Anzeigen integrieren. Ein Klick darauf öffnet ein Pop-Up mit weiteren Details, beispielsweise einem Rabattcode, den Kunden beim Bezahlvorgang einlösen können.
Der typische Kunde möchte dein spezielles Angebot nicht übersehen und wird deshalb deine Webseite besuchen, um davon zu profitieren. Das resultiert nicht nur in einer gesteigerten Klickrate (CTR), da deine Anzeigen ins Auge stechen und sich von der Masse absetzen, sondern auch in einer verbesserten Konversionsrate.
Showcase-Ads: Der digitale Schaufenster Platz für Deine Produkte
Showcase-Anzeigen sind ein Anzeigenformat, das dazu dient, bei generellen Suchanfragen mehr Sichtbarkeit für deine Produktlinie und Marke zu erzielen. Man kann sie sich als kompakte Landingpages direkt in der Google-Suche vorstellen, die deine herausragenden Produkte hervorheben – daher der Name „Showcase“ (auf Englisch „ausstellen“).
Bei generellen Suchanfragen wie „Babymöbel“, „Herrenkrawatten“ oder wie im nächsten Beispiel „Strandsandalen“, präsentieren Showcase Shopping Ads eine Auswahl von Marken zusammen mit einer Gruppe assoziierter Produkte.
Viele Nutzer identifizieren Showcase-Anzeigen nicht direkt als Werbeinhalte, da sie nicht typisch werblich aussehen. Das macht sie besonders wirkungsvoll.
Ein wesentliches Merkmal, das Showcase-Anzeigen von herkömmlichen Shopping-Anzeigen unterscheidet, ist die Tatsache, dass Klicks auf deine Anzeige die Nutzer nicht sofort auf deine Website führen. Stattdessen öffnet sich die Anzeige zuerst, um das Produkt mit Titel und Beschreibung umfassender zu präsentieren.
Der Clou dabei: Als Anzeigenbetreiber wirst du nur dann zur Kasse gebeten, wenn der Nutzer
- sich länger als 10 Sekunden mit deiner Anzeige beschäftigt,
- das Produkt anklickt, um zu deiner Website weitergezogen zu werden oder
- den direkt sichtbaren Link zu deiner Webseite wählt.
Faszinierend, nicht wahr?