Google Shopping-Kampagne optimieren - Maximale Sichtbarkeit
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Google Shopping-Kampagne optimieren: Wie Du Deinen Produkten zu maximaler Sichtbarkeit verhilfst

Samia Mallahi
04.10.2023

Mit Google Shopping lassen sich auf einfache Art und Weise neue Kunden für einen Online-Shop gewinnen. Vorausgesetzt, du weißt wie.

Wir wissen, wie man dabei vorgehen muss und möchten unser Wissen in diesem Beitrag mit dir teilen. Im Laufe von diesem erfährst du

  • nicht nur, was Google Shopping ist und wie es funktioniert.
  • Sondern ebenso, wo die Unterschiede zwischen Shopping-Ads und Google Ads liegen.
  • Und wie du eine Shopping-Kampagne optimal einrichten und optimieren.

Hört sich gut an?

Na dann, legen wir los.

 

Inhaltsverzeichnis

Was ist Google Shopping?

Google Shopping ist ein separater Bereich der Google-Suchmaschine. In diesem können Nutzer die Angebote verschiedener Online-Shops vergleichen und auch direkt ein passendes auswählen. 

Händler hingegen können Google Shopping nutzen, um das Inventar ihres Online-Shops – sowie ihr Vor-Ort-Angebot – zu bewerben und ihren E-Commerce-Umsatz zu steigern. 

Es existiert außerdem eine eigenständige Google Shopping-Website, um gezielt bestimmte Artikel zu suchen. Diese ist jedoch zumindest im deutschsprachigen Raum nicht von allzu zu großer Bedeutung

Ins Leben gerufen wurde das Angebot, um im Bereich der transaktionalen Suchanfragen besser auf die User-Interessen einzugehen und ein Gegengewicht zu Amazon als bedeutendster Produktsuchmaschine herzustellen. Hieß der Dienst zunächst Google Froogle, wurde die Plattform im Jahr 2013 in Google Shopping umbenannt und für Händler kostenpflichtig. 

Zur Anwendung gelangte dabei ein auktionsbasiertes Anzeigenmodell. Bei diesem mussten Händler ihre Produkte über einen Feed im Google Merchant Center einstellen und verschiedene Produktdaten sowie den maximalen Preis hinterlegen, den sie für einen User-Klick an Google zu zahlen bereit waren. Wer am meisten für einen Klick bot, dessen Shopping-Anzeige wurde am Ende ausgespielt.

Das Prinzip war also dasjenige eines Preisvergleichsportals, mit dem kleinen aber gewichtigen Unterschied, dass dem Nutzer lediglich die Produkte ausgewählter Anzeigenkunden präsentiert wurden. 

Zusätzlich nutzte der Suchmaschinenriese seine Monopolstellung derart aus, dass er Google Shopping gegenüber fremden Preisvergleichsseiten bevorzugte. Dies führte im Jahr 2017 zunächst zu einer Milliardenstrafe der EU-Wettbewerbshüter, sowie in weiterer Folge zu einer grundlegenden Veränderung des Geschäftsmodells.

Seit dem Jahr 2020 ist die Nutzung der Plattform deshalb für Händler wieder kostenlos. Sprich, diese können beliebig viele Produkte über das Merchant Center in Google Shopping hochladen, wobei diese danach kostenlos als organische Resultate angezeigt werden.

Der Haken dabei ist, dass die Top-Positionen jedoch weiterhin bezahlten Anzeigen vorbehalten sind. Und es auch nur diese aus dem Shopping-Tab hinaus in die allgemeine Google-Suche schaffen, welche in der Regel der erste Anlaufpunkt für Online-Shopper ist. 

In dem folgenden Bild sehen wir das Suchergebnis für “Adidas Sneaker“. Ganz oben die Shopping Ads, darunter folgen die reinen Google Ads-Textanzeigen und erst an dritter Position das erste organische Ergebnis – die Adidas-Website.

Google Shopping ist eine Vergleichsplattform, auf welcher Internetnutzer das Angebot verschiedener Online-Shops vergleichen und das für Sie beste Angebot auswählen können.
Screenshot (24.07.23): Suchergebnis auf google.de für die Suchanfrage “Adidas Sneaker”. Schön zu sehen an erster Position die kostenpflichtigen Google Shopping-Anzeigen.

Sprich, um eine optimale Sichtbarkeit Ihrer Produkte über Google Shopping zu garantieren, führt in der Regel kein Weg an kostenpflichtigen Anzeigen vorbei. Wie die Plattform im Detail funktioniert, das wollen wir uns im nächsten Kapitel genauer anschauen.

 

Wie funktioniert Google Shopping?

Um Google Shopping optimal nutzen zu können, müssen Händler zwei Plattformen verwenden: Das Google Merchant Center in Kombination mit Google Ads.

  1. Das Merchant Center dient der Speicherung des Produkt-Feeds, der die Attribute der angebotenen Artikel enthält. Zu diesen gehören beispielsweise Name, Preis, Farbe oder der ISBN-Code.
  2. Mit Google Ads werden wiederum die Shopping-Kampagnen durchgeführt. Es ermöglicht die Steuerung von Budgets, Geboten und Einstellungen wie dem Standort, Zeitplan oder auch die Optimierung einzelner Anzeigen auf Basis von deren Leistung.
    Um mit Google Shopping zu beginnen, müssen Sie also zunächst ein Google AdWords-Konto einrichten, falls Sie dies noch nicht getan haben. Dies ist ein unkomplizierter Vorgang, der mit einem einfachen Google-Login erledigt werden kann.Im nächsten Schritt eröffnen Sie ein Google Merchant Center-Konto. Auch dies ist ein einfacher Vorgang, im Laufe von dem Sie Informationen über Ihr Unternehmen eingeben und Ihre Website verifizieren müssen.

Das Google Merchant Center ermöglicht es Einzelhändlern und Unternehmen Produktinformationen hochzuladen und zu verwalten, damit sie in den Suchergebnissen von Google Shopping und anderen Google-Diensten angezeigt werden können.

Der nächste Schritt besteht darin, Ihren Feed im Text- oder XML-Format hochzuladen. Dieser enthält eine Liste der Produkte, die Sie verkaufen, einschließlich deren Attribute wie der Farbe oder Marke, Produktcodes und zusätzlichen Informationen wie dem Preis oder der Verfügbarkeit.

Ab diesem Zeitpunkt können Sie Google Shopping bereits nutzen. Ihre Artikel werden dann unter den organischen Ergebnissen angezeigt, wobei ihre Position im Wesentlichen auf der Relevanz für die jeweilige Suchanfrage und den hinter dieser stehenden Nutzer abhängt. 

Dem Produkt-Feed kommt hierbei eine entscheidende Rolle zu, weshalb Sie beim Erstellen von diesem sorgfältig vorgehen und alle gebotenen Möglichkeiten ausschöpfen sollten. Im weiteren Sinne handelt es sich dabei um eine SE-Optimierung.

Natürlich genießen kostenlose Einträge nicht den gleichen Stellenwert wie gesponserte Einträge, aber sie erscheinen im gesamten Google-Ökosystem, einschließlich der Registerkarte „Shopping“, in der Google-Suche, bei Google Images und YouTube.

Wie werden meine Produkte bei Google Shopping angezeigt?

Die Produktdetails erscheinen direkt in der Google-Suche – unter der Registerkarte „Shopping“ – wo sie in einer gitterartigen Liste angeordnet sind. 

Der größte Unterschied zwischen diesen Produktlisten und den normalen Suchergebnissen besteht darin, dass Google Shopping Produktinformationen wie Bilder, Preise, Marken- und Herstellerinformationen sowie Produktbewertungen enthält. 

Bei Google Shopping werden die Produkte in Form einer gitterartigen Produktliste inklusive verschiedener Filterfunktionen angezeigt.
Screenshot (05.09.23): Google Shopping-Ergebnisse inklusive Filterfunktionen für die Suchanfrage “Adidas Sneaker”

Außerdem können die Suchergebnisse nach Preis, Verfügbarkeit, Größe, Marke, Verkäufer, Zustand, Bewertung und vielen weiteren Eigenschaften gefiltert bzw. sortiert werden. 

Ob – und an welcher Position – Ihre Artikel dabei angezeigt werden, hängt von den Produktdaten des Feeds ab. Deshalb noch einmal zur Erinnerung: Gehen Sie bei der Erstellung Ihres Shoppings-Feeds so sorgfältig wie möglich vor.

Klickt ein Nutzer auf einen der Artikel, gelangt er auf die Website des Anbieters, auf welcher er in weiterer Folge den Kauf durchführen kann. Je besser positioniert ein Angebot dabei ist, desto mehr Klicks wird es logischerweise auch bekommen.

Wie bereits erwähnt, können Sie für prominentere Produktauflistungen bezahlen, indem Sie Shopping-Anzeigenkampagnen in Google Ads erstellen. Wie diese genau funktionieren, davon handelt der folgende Abschnitt.

Wie funktionieren Google Shopping-Ads?

Shopping-Anzeigen (sogenannte Product Listing Ads oder PLAs) werden zwar in Google Ads erstellt, verwenden aber die Produktdaten des Merchant Centers – und keine Keywords – um zu entscheiden, wie und in welcher Reihenfolge Ihre Anzeigen erscheinen. Trotzdem basieren die Ergebnisse selbst immer noch weitgehend auf Suchbegriffen. Und zwar auf den von den Nutzern eingegebenen Suchanfragen.

Und wie werden sie gesteuert?

Wie bei anderen Anzeigenformaten wird die Platzierung in einer Auktion bestimmt und sie werden auf Basis der Kosten pro Klick (CPC) abgerechnet. 

Im Gegensatz zu herkömmlichen Textanzeigen sind Google Shopping-Anzeigen jedoch visuell und zeigen ein Bild des Produkts sowie weitere Informationen wie Titel, Preis und Shopname.

Sie werden ausgespielt, sobald ein Nutzer über die Google-Suchmaschine nach einem Produkt sucht. Sie können sowohl auf der Haupt-Ergebnisseite als auch unter der Registerkarte „Shopping“ erscheinen, jeweils an der obersten Position. 

Dass dies nicht nur mit spezifischen Suchanfragen wie “Adidas Sneaker”, sondern genauso mit bei weitem unspezifischeren wie “rote Laufschuhe” funktioniert, können wir im folgenden Bild gut erkennen.

Google Shopping-Ads werden ähnlich wie die textbasierten Google Ads über ein auktionsbasiertes PPC-Modell gesteuert. Jedoch mit dem Unterschied, dass für die Aktivierung Produktdaten und keine Keywords ausschlaggebend sind.
Screenshot (05.09.23): Suchergebnis auf google.de für die Suchanfrage “rote Laufschuhe”. Wiederum schön zu sehen an erster Position die kostenpflichtigen Google Shopping-Anzeigen.

Solche Produkt-Packs tauchen bei rund 95% aller Produktsuchen auf, und somit bei knapp unter 10% aller Suchanfragen. Bei 8,5 Milliarden Suchanfragen, die pro Tag weltweit über die Google-Suchmaschine getätigt werden, sind das immerhin 850 Millionen Produktkarusselle. 

In Deutschland mit über 25 Millionen täglichen Internetnutzern und rund drei getätigten Suchanfragen pro Tag ergibt das Pi mal Daumen immer noch 75 Millionen Suchanfragen mit 7,5 Millionen Produktkarussellen. Kein kleiner Markt.

Bevor Sie sich jetzt aber händereibend ans Keyboard setzen, wollen wir Sie noch mit der größten Besonderheit von Shopping-Ads bekannt machen. 

Wie bereits eingangs erwähnt, handelt es sich bei Google Shopping theoretisch um eine Preisvergleichsplattform wie billiger.de oder idealo. 

Auf diese können Sie zwar über das Merchant Center kostenlos Artikel hochladen, die auch problemlos in den organischen Ergebnissen angezeigt werden. Wollen Sie allerdings Anzeigen schalten, können Sie das jedoch nur über einen Vermittler, auch wenn Sie diese in Ihrem Ads-Account erstellen. 

Dieser Vermittler kann entweder der Betreiber von Google Shopping – die Google Shopping Europe (GSE) – direkt sein. Oder eine externe Preisvergleichsseite, einer der Google CSS Partner (Comparison Shopping Services).

Der Unterschied zwischen den beiden Varianten: Bis zu 20% Ersparnis bei der Beauftragung eines externen Dienstleisters.

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Google Shopping-Ads vs Google Ads

Beide Anzeigentypen werden grundsätzlich über die Google Ads-Plattform geschaltet und helfen dem Werbetreibenden dabei, relevanten Traffic auf seine Website zu leiten, der in weiterer Folge zu mehr Leads und/oder Verkäufen führt. 

Gemeinsam haben sie des Weiteren das PPC-Modell (Pay-per-Click), d.h. der Inserent zahlt nur, wenn jemand auf seine Anzeige klickt. Die Höhe der Vergütung hängt davon ab, wie viel der Werbetreibende bereit ist, pro Klick zu zahlen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. In diesem Sinne sind die beiden Formate sich sehr ähnlich.

Kommen wir nun zu den Unterschieden.

Mit Google-Textanzeigen können Sie sowohl Produkte als auch Dienstleistungen in den Suchergebnissen anpreisen. Diese Anzeigen beinhalten zwar grundsätzlich keine Produktbilder, bieten jedoch zusätzliche Anzeigenerweiterungen, die auch Bilder umfassen können. 

Dadurch können Sie als Werbetreibender mehr Inhalte anzeigen lassen, um zum Beispiel auf Sonderangebote und potentielle Alleinstellungsmerkmale hinzuweisen. 

Mit der Standorterweiterung hingegen erhalten Kunden Informationen, die bei Shopping-Anzeigen nicht angezeigt werden können, z.B. Ihren Standort und die Öffnungszeiten. 

Im Gegensatz zu Shopping-Anzeigen können Sie außerdem selbst bestimmen, wann Ihr Angebot angezeigt werden soll, indem Sie nur auf bestimmte Keywords bieten. Je nachdem, welche Suchbegriffe Sie dabei wählen, können Sie Interessenten an einem bestimmten Punkt der Entscheidungsfindung ansprechen. 

Wenn ein Nutzer eine Google-Suche durchführt, sind bis zu den ersten 4 und letzten 2 Ergebnissen kostenpflichtige Anzeigen (dies variiert ein wenig bei mobilen Geräten). Diese sind mit dem Wort „Gesponsert“ gekennzeichnet und sehen etwa so aus:

Google Ads sind im Gegensatz zu Shopping-Ads textbasiert. Bilder können jedoch über Anzeigenerweiterungen inkludiert werden.
Screenshot (05.09.23): Google Ads-Anzeigen für den Suchbegriff “SEO-Agentur”.

Google Shopping-Anzeigen erscheinen primär am oberen Rand der SERPs, können aber im gesamten Google-Netzwerk ausgespielt werden. 

Wie bereits erwähnt, bieten Sie bei diesem Anzeigenformat nicht auf bestimmte Keywords. Google Shopping-Angebote erscheinen nur dann in der Google-Suche, wenn sie als relevant für die Suchintention des Nutzers erachtet werden.

Um zu beeinflussen, für welche Suchanfragen Ihre Anzeigen eingeblendet werden, müssen Sie deshalb einen optimierten Feed mit detaillierten und präzisen Titeln bereitstellen sowie eine Liste negativer Keywords inkludieren.

Google zeigt auf dem Desktop bis zu 30 Shopping-Anzeigen und auf einem Mobilgerät bis zu 15 an. Während bei Google Ads üblicherweise eine Anzeige pro Inserent für eine bestimmte Suchanfrage geschaltet wird, können bei Google Shopping-Ads mehrere Anzeigen für verschiedene Produkte desselben Händlers auf einer Suchanfrage erscheinen.

 

Was bringt Google Shopping: Die Vorteile von Shopping-Ads

Mit Hilfe der mit Abstand beliebtesten Suchmaschine können Sie durch die Listung Ihrer Produkte bei Google Shopping Ihre Reichweite erheblich steigern. 

Außerdem kann Ihre Marke durch die Nutzung dieses Dienstes mehrmals auf einer einzigen Google-Suchergebnisseite erscheinen, wodurch sich Ihre Präsenz bei potenziellen Kunden vervielfacht.

Wenn Sie beispielsweise kostenlose und kostenpflichtige Google Shopping-Einträge mit herkömmlichen Suchanzeigen kombinieren – und Ihre Website für die betreffende Suchanfrage zusätzlich organisch positioniert ist – wird Ihr Angebot viermal in ein- und demselben Suchergebnis angezeigt.

Ja, richtig gelesen: Ganze vier Mal.

Shopping-Anzeigen sind zudem auffälliger als ihre textbasierten Gegenstücke und verleihen einer ansonsten textlastigen Such- und Einkaufserfahrung einen visuellen Touch. Wenn Nutzer nach einem bestimmten Produkt suchen und herausfinden wollen, welche Farben, Stile und Größen verfügbar sind, empfinden sie Ergebnisse mit echten Produktbildern viel hilfreicher. 

Deshalb wurde die Benutzeroberfläche des Shopping-Tabs auch speziell dafür entwickelt, Produktfotos und Produktbeschreibungen in hoher Qualität hervorzuheben, um den Verbrauchern den Vergleich von Produkten zu erleichtern. Insbesondere bei der Verwendung der Plattform auf einem Mobilgerät.

Einer der größten Vorteile der Teilnahme an Google Shopping besteht darin, dass Ihre Produkte neben anderen großen Marken (z. B. Adidas und Amazon) angezeigt werden, was Ihrer Marke natürlich eine gewisse Autorität verleiht.

Weitere Gründe für die Nutzung von Google Shopping:

  1. Die Zielgruppe sind Nutzer mit hoher Kaufabsicht.
  2. Google Shopping-Ads machen inzwischen über 85 % der Anzeigen-Klicks für den Online-Handel aus und sind somit ein Muss für jeden E-Commerce-Shop. Es ist an der Zeit, sicherzustellen, dass Sie Ihren Feed optimieren, um das Beste aus Ihren Produktdaten herauszuholen.
  3. Google Shopping hat nachweislich um 30 % höhere Konversionsraten als Textanzeigen.
  4. Der Umsatz pro Klick ist bei Google Shopping-Anzeigen im Vergleich zu herkömmlichen Textanzeigen ebenfalls um 26 % höher.

Lediglich bei den reinen Klickraten hinken die Shopping-Ads den Textanzeigen hinterher. Während die CTR bei Ersteren durchschnittlich um die 2% liegt, kommt sie bei Zweiteren auf 4%. Immerhin das Doppelte. 

Warum das?

Das liegt darin begründet, dass bei Google Shopping bei weitem mehr Anzeigen zum Anklicken zur Auswahl stehen, worunter natürlich die CTR leidet. Dieser Umstand wird jedoch durch die höhere Konversionsrate in Verbindung mit dem größeren Umsatz pro Klick wieder ausgeglichen.

Grafik mit einem Vergleich der wichtigsten KPIs für Google Ads und Google Shopping Ads.

 

Was ist eine Google Shopping-Kampagne?

Die Shopping-Kampagnen sind der Ort, an dem Sie das Budget für Ihre Anzeigen festlegen, Gebote verwalten, Daten zu den Ergebnissen einsehen und Optimierungen auf Grundlage der Anzeigenleistung vornehmen. 

Um Shopping-Anzeigen zu erstellen, richten Sie zuerst Ihre Produktinformationen im Google Merchant Center ein und erstellen Performance Max (früher Smart Shopping) oder Shopping-Kampagnen in Google Ads.

Das Erstellen von Shopping-Kampagnen in AdWords ist ziemlich einfach – der größte Unterschied besteht darin, dass Sie einen Produkt-Feed als Basis und ein Zielland auswählen müssen. Sobald Sie Ihre Kampagne erstellt haben, müssen Sie sich außerdem noch überlegen, wie Sie Ihre Anzeigengruppen organisieren möchten.

Doch keine Sorge. 

Anzeigengruppen in Shopping-Kampagnen sind im Grunde nur für organisatorische Zwecke gedacht:

  1. Unternehmen mit sehr kleinen Produktdaten-Feeds erstellen in der Regel nur eine Anzeigengruppe.
  2. Unternehmen mit größeren Produktdaten-Feeds teilen die Anzeigengruppen in der Regel nach Marken oder Kategorien auf.

Des Weiteren sollten sich auch mit den verschiedenen Strukturen von Shopping-Kampagnen befassen. Doch dazu an einer anderen Stelle mehr.

 

Normale Shopping-Kampagne vs Performance Max (ehemals Smart Shopping)

Performance Max-Kampagnen haben Smart Shopping und Local-Kampagnen Ende 2022 vollständig ersetzt. Sie bieten ein dynamischeres Marketing durch die Verwendung von Asset-Gruppen aus verschiedenen Medien, die mit einer bestimmten Anzeigengruppe verknüpft sind. 

Diese Kampagnen unterstützen außerdem zusätzliche Anzeigenformate wie Search und Display, wodurch sie Anzeigen im gesamten Google-Netzwerk schalten, einschließlich YouTube, Gmail und Maps. 

Bei ihnen optimiert der Algorithmus das Budget und wählt die Platzierungen selbst aus. Es ist demzufolge nicht möglich, bestimmte Anzeigetypen auszuschließen. Die Anzeigen werden zudem automatisch dort geschaltet, wo Google sie für am effektivsten erachtet. 

Im Vergleich zu Performance Max, das zu 100 % automatisiert ist, benötigen Sie bei Standard Shopping etwas Zeit, um es einzurichten. Dafür haben Sie viel mehr Kontrolle über Ihre Kampagnen. 

Doch auch hier kommt eine gewisse Automatisierung zum Einsatz. Sobald Sie Ihren Produkt-Feed hochgeladen haben, übernimmt Google alle Informationen aus diesem, sodass Sie nicht für jedes Produkt, das Sie anbieten, eine eigene Anzeige erstellen müssen.

Beim Standard Shopping haben Sie die Möglichkeit, Anzeigengruppen in Ihren Kampagnen zu erstellen, die aus ähnlichen Produkten mit den gleichen Einstellungen (wie Sprache oder Standort) bestehen. Diese Anzeigengruppen enthalten jeweils mehrere Produktanzeigen, d. h. Anzeigen, die eines Ihrer Produkte spezifisch hervorheben.

Die hauptsächlichen Unterschiede zwischen Performance Max und einer Standard Shopping-Kampagne liegen also im Grad der Automatisierung und der einfacheren Konfiguration.

Tabelle mit einer kurzen Gegenüberstellung der wichtigsten Merkmale von Performance Max- und Shopping-Kampagnen.

Wie Du eine Google Shopping-Kampagne einrichtest

Zu Beginn müssen Sie Ihre Merchant Center- und Adwords-Konten miteinander verknüpfen. Dies können Sie in den Einstellungen des Google Merchant Centers vornehmen. Dort finden Sie unter der Option Google AdWords in den Einstellungen.

Um Kampagnen zu erstellen, können Sie damit entweder direkt im Merchant Center beginnen, nachdem Sie die beiden Konten verknüpft haben – Sie werden feststellen, dass sich die Schaltfläche „Konto verknüpfen“ in eine Schaltfläche „Einkaufskampagne erstellen“ verwandelt – oder Sie tun dies in Google Ads.

In der Google Ads-Benutzeroberfläche sehen Sie eine Schaltfläche „+Kampagne“. Wenn Sie diese anklicken, erhalten Sie einige Optionen, aus denen Sie „Shopping“ auswählen müssen.

Schritt 1

Gehe auf Kampagnen und füge über die blaue Schaltfläche eine neue Kampagne hinzu.

Neue Google Shopping Kampagne hinzufügen.

Schritt 2

Wähle als Ziel “Umsätze” aus.

Danach wird ‘‘Umsätze’’ als Ziel der Kampagne festgelegt.

Schritt 3

Anschließend wird der Kampagnentyp ausgewählt.

Sobald Sie Ihre Kampagne erstellt haben, können Sie deren Namen festlegen. Wählen Sie einen Kampagnennamen, der aussagekräftig ist und sich von anderen abhebt, damit Sie ihn leicht identifizieren können. 

Ein Name wie „Anzeige 1“ ist beispielsweise keine gute Wahl. 

„Weißes Spitzenbrautkleid“ schon eher. 

Das ist anschaulich und verrät Ihnen, welche Produkte mit dieser Kampagne beworben werden. Falls Ihnen der Name in weiterer Folge doch nicht gefallen sollte, können Sie ihn später immer noch problemlos ändern.

Die weiteren Schritte zur Erstellung einer Google Shopping-Kampagne sind:

  1. Wählen Sie Ihr Merchant Center-Konto.
  2. Legen Sie Ihr Absatzland fest.
  3. Entscheiden Sie, ob Sie einen Inventar-Filter verwenden möchten.
  4. Legen Sie Ihre Gebote fest.
  5. Bestimmen Sie Ihr Budget.
  6. Bestimmen Sie, in welchen Netzwerken Ihre Anzeigen geschaltet werden sollen.
  7. Bestimmen Sie, auf welchen Geräten Ihre Anzeigen angezeigt werden können.
  8. Legen Sie Ihre Standorte fest.

Google Shopping-Anzeigen (und kostenlose Google-Produktlisten) sind ein hervorragendes Instrument, um Ihre Produkte bei potenziellen Kunden zu bewerben. 

Falls Sie sich nicht sicher sein sollten, wie Sie optimale Shopping-Anzeigen erstellen, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an die Ads-Experten von Searchperts.

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Sofern nicht anders angegeben, leitet Ihre Shopping-Kampagne die Nutzer zu Ihrem eCommerce-Shop. Es ist jedoch ebenso möglich, Produkte aus Ladengeschäften einzubeziehen, indem Sie an Local Inventory Ads teilnehmen.

Zu diesem Zweck müssen Sie im Google Merchant Center einen Feed für „Lokale Produkte“ einreichen. Um diese Produkte in Ihre Kampagnen aufzunehmen, aktivieren Sie einfach das Kontrollkästchen „Local Inventory Ads aktivieren“.

Hier wird im Google Merchant Center ein Feed für "Lokales Inventar" hinzugefügt.Hier wird im Google Merchant Center ein Feed für "Lokales Inventar" hinzugefügt.

Die Einrichtung und Verwaltung von Shopping-Anzeigen unterscheidet sich erheblich von der Einrichtung herkömmlicher Textanzeigen. Bei Textanzeigen erstellen Sie Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen, die sich auf von Ihnen ausgewählte Keywords konzentrieren.

Bei Google Shopping bestimmt Google höchstpersönlich, wann Ihre Anzeigen angezeigt werden. Google berücksichtigt dabei Ihren Feed, Ihre Website und Ihre Gebote, um zu bestimmen, welche Suchanfragen Ihre Anzeigen auslösen. Aus diesem Grund weist die Einrichtung von Shopping-Anzeigen einige Ähnlichkeiten mit Suchmaschinenoptimierung auf. 

Google passt seinen Algorithmus zudem ständig an, um sicherzustellen, dass nur die relevantesten und hochwertigsten Produkte in der Suche angezeigt werden.

Der Erfolg – oder Misserfolg – von Google Shopping beruht im Wesentlichen auf drei Bereichen:

  1. Feed-Erstellung und -Optimierung: Oder, wie wir es gerne nennen, Feed-Mastery. Dies umfasst viele Bereiche, einschließlich Ihrer Produktdaten, Produktbilder und Preise.
  2. Das richtige Bieten: Es gibt nicht nur mehrere Möglichkeiten, erfolgreich zu bieten. Die besten Techniken ändern sich darüber hinaus auch ständig. Wir haben schon oft festgestellt, dass sich die Rendite einzelner Kampagnen durch veränderte Gebotsstrategien deutlich verändert hat.
  3. Überwachung und Optimierung: Einer der großen Vorteile von Google Shopping ist die Möglichkeit, detaillierte Leistungsdaten einzusehen, um auf Basis von diesen gezielte Optimierungen vorzunehmen. Nur mit der richtigen Überwachung und Optimierung wird aus einer guten Kampagne eine großartige.

Damit auch Ihre Shopping-Kampagnen so richtig großartig werden, haben wir Ihnen im folgenden Abschnitt unsere erfolgreichsten Strategien, Tipps und Tricks für das Jahr 2023 zusammengestellt. Oder Sie legen die Angelegenheit direkt vertrauensvoll in unsere erfahrenen Hände.

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Google Shopping-Kampagne optimieren: Welche Strategie funktioniert im Jahr 2023

Die Optimierung einer Google Shopping-Kampagne bedeutet kurz gesagt gezielt Maßnahmen zu ergreifen, um Ihrer angestrebten Zielsetzung näherzukommen. Bei diesen Zielen kann es sich um 

  • einen bestimmten Umsatz, 
  • Gewinn, 
  • Return Of Ad Spend (ROAS)
  • oder eine bestimmte Anzahl von Klicks handeln.

Die konkreten Taktiken, um diese Ziele zu erreichen, hängen davon ab, wo Sie sich in Ihrem Optimierungsprozess befinden. Im Folgenden finden Sie die verschiedenen Hebel, die Sie betätigen können, um Ihre Kampagnenziele zu erreichen.

Und das sind nicht wenige.

Benötigen werden Sie davon wahrscheinlich nur ein paar, je nachdem, wo in Ihrer Kampagne aktuell der Schuh drückt.

Übrigens: Alle diese Maßnahmen bringen wir in unseren eigenen Kampagnen sowie in denen unserer Kunden fortlaufend zum Einsatz.

 

Das Fundament: Die Optimierung des Feeds

Wenn es um die Optimierung von Shopping-Kampagnen geht, kommen wir um das Thema Feed nicht herum. Bevor Sie Ihre Werbekampagnen starten, sollten Sie sicherstellen, dass Sie alle Best Practices und Anforderungen von Google befolgen, um zu gewährleisten, dass sich Ihr Produktfeed in einem optimalen Zustand befindet.

Es gibt zwei wesentliche Gründe, sich mit der Optimierung des Google Shopping Feeds zu befassen: 

  1. Erhöhte Sichtbarkeit 
  2. Bessere Kampagnenstruktur

Je mehr (korrekte) Daten Sie Google zur Verfügung stellen, desto besser wird Google Ihre Produkte einstufen, was zu einer erhöhten Sichtbarkeit führt. 

Ja, natürlich ist Ihr Gebot am Ende der entscheidende Faktor dafür, wie viele Impressionen und Klicks Sie erhalten. Die Qualität Ihres Feeds stellt dabei jedoch den Flaschenhals dar.

Je besser die Qualität Ihres Feeds ist, desto größer ist dieser Flaschenhals.

Indem Sie Google dabei helfen, zu erkennen, wann Ihre Produkte angezeigt werden sollen, ohne dass ein konkretes Keyword in Ihrem Produkttitel vorkommt, umso wahrscheinlicher werden diese bei relevanten Suchanfragen ausgespielt.

Ihr Feed stellt zudem die Basis für Ihre Kampagnenstruktur dar. Ohne die richtigen Produkttypen, Marken und/oder benutzerdefinierten Labels können Sie keine optimale Kampagnenstruktur aufbauen.

Genauso wie, falls Sie unterschiedliche Ziele auf der Grundlage von Margen, Produktpreisen, Marken oder Kategorien festlegen möchten. Denn dafür müssen alle diese Werte zuerst einmal in Ihrem Datenmaterial enthalten sein.

Ein Punkt, den viele bei der Feed-Optimierung nicht berücksichtigen, ist, dass rein technisch gesehen die Produkt-Landingpages bereits einen wichtigen Bestandteil von dieser darstellen.

Mit der Optimierung Ihrer Produktseiten tun Sie übrigens nicht nur Google einen Gefallen, sondern vor allem sich selbst.

Der durchschnittliche Online-Shopper gleicht in vielerlei Hinsicht einem scheuen Reh. Beim kleinsten Geräusch (Anblick einer suboptimalen Landingpage) verschwindet er schneller wieder im dichten Wald des WWW, wie Sie „Umsatzeinbuße“ flüstern können.

Wie optimiere ich meine Landingpages für Google Shopping

First things first.

Alle Links von Ihrem Google Shopping müssen direkt auf der entsprechenden Produktseite landen, d.h. die Seite selbst muss eine Bestellfunktion haben. In den entsprechenden Richtlinien heißt es, dass die Verlinkung auf eine Seite, die keine Bestellfunktion für das jeweilige Produkt enthält, nicht als gültige Einreichung anerkannt wird.

Wenn man sich einmal in die Lage des Nutzers versetzt, klingt das auch sehr vernünftig. Jemand, der in Google Shopping nach einem bestimmten Artikel sucht, weiß höchstwahrscheinlich schon genau, was er will. Darüber hinaus hat er sich ebenso wahrscheinlich schon so gut wie entschieden, das Produkt zu kaufen.

Wenn man diesen Gedankenstrang logisch weiter verfolgt, dann ergibt sich daraus, dass der Nutzer den Bestellbutton finden möchte, ohne explizit danach suchen zu müssen.

Was heißt das für Sie? Bringen Sie den Bestellbutton Above the fold – sprich im sichtbaren Bereich – an.

Das Bild zeigt deutlich, wo der Above the Fold-Bereich endet und wo man den Bestellbutton anbringen sollte.

Behalten Sie dabei außerdem immer im Hinterkopf, dass dieser Bereich erstens auf mobilen Endgeräten deutlicher kleiner ist als auf Desktops oder Laptops. Sowie, dass der mobile Traffic inzwischen mehr als 60% (Stand Juni 2023) des gesamten Internetverkehrs ausmacht. Tendenz steigend, übrigens.

Weitere Dos and Don’ts für Google Shopping-Landingpages:
Dos:
  • Bestellung ohne Anmeldung oder Registrierung möglich.
  • Der Endpreis, den der Kunde zahlt, muss der zuerst sichtbare Preis sein.
  • Angenommen, Sie haben eine Landing Page mit Varianten, die über ein Dropdown-Menü ausgewählt werden können. Dann ist die Best Practice dafür, eine Query-String-URL an Google Merchant zu übermitteln, welche den Nutzer bereits auf die von ihm gewählte Variante leitet. Sprich, dass er die Einstellung auf der eigentlichen Produkt-Landingpage nicht noch einmal vornehmen muss.
  • Die Versand- und Rückgaberichtlinien müssen leicht auffindbar im Footer der Website angegeben sein.
  • Setzen Sie URL-Encoding ein.
  • Fügen Sie strukturierte Daten hinzu, bei denen Preis, Verfügbarkeit, Barcode, Marke und Artikelnummer mit den Daten in Ihrem Feed übereinstimmen.
Don’ts:
  • Blockieren Sie keine Länder.
  • Eine Landingpage soll zu 100 % identisch aussehen, unabhängig vom Standort.
  • Leiten Sie keine URLs auf externe Seiten um.
  • Verwenden Sie nur https-Links.
  • Exzessive Werbung.
  • Inhalte ohne nützliche Informationen (um den Ausdruck “Mehrwert” zu vermeiden).

War das jetzt etwas viel auf einmal? Sehen Sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Kein Problem, wir unterstützen Sie gerne bei der Optimierung Ihrer Landingpages für Google Shopping.

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Lücken füllen: Fehlende Attribute hinzufügen

Damit wir alle vom gleichen reden, zu Beginn kurz die Klarstellung, der in diesem Zusammenhang entscheidenden Begriffe:

  1. Feed-Attribute: Das Attribut ist das jeweilige Datenfeld.
  2. Produktdaten: Die Daten für jedes Produkt, das Sie über Ihren Feed übermitteln.

Wenn Sie sich den Feed als eine Tabelle vorstellen, dann ist das Attribut die Titelzeile, und die Produktdaten sind der jeweilige Wert einer Zelle. Zugegeben, klingt jetzt auf den ersten Blick recht kompliziert. Ist es aber in Wirklichkeit nicht.

Als kleines Beispiel:

Tabelle, die den Feed vereinfacht darstellt.

Google Shopping-Attribute können in 3 Kategorien eingeteilt werden:

  1. Erforderlich,
  2. Empfohlen und
  3. Empfohlen, falls zutreffend.

Von denen wiederum die wichtigsten Unterattribute sind die folgenden:

Tabelle, die die Unterattribute von Google Shopping darstellt.

Google hat natürlich auch eine sehr komplette (sprich umfassende) Anleitung dazu erstellt, welche Daten Ihr Produkt-Feed enthalten sollte. Ob Sie diese in Eigenregie durcharbeiten wollen oder doch lieber unserem Wort vertrauen, das liegt ganz bei Ihnen.

Unserer Erfahrung nach reichen die oben aufgeführten Attribute aus, um eine optimale Positionierung Ihrer Artikel bei Google Shopping zu garantieren.

Überprüfen Sie nun die Attribute, die Sie derzeit in Ihren Feed inkludiert haben. Am einfachsten geht das direkt im Merchant Center. Öffnen Sie einfach ein beliebiges Produkt, um zu sehen, was derzeit an Google Shopping übermittelt wird.

Vergleichen Sie diese Liste nun mit der unseren und ergänzen Sie fehlende Attribute.

Dann den Putz aufbringen: Vorhandene Attribute anpassen

Hier zahlt sich die Arbeit aus, die Sie beim Hinzufügen der erforderlichen Attribute zu Ihrem Feed geleistet haben. Sie haben damit nicht nur die Gesamtqualität Ihres Feeds erhöht, sondern können diese Attribute nun auch für die Optimierung bestimmter Merkmale nutzen.

Natürlich kann man nicht alle Attribute optimieren, da sie lediglich eine Schwarz-Weiß- bzw. Ja-Nein-Antwort zulassen. Bei einigen wenigen ist eine Optimierung jedoch nicht nur möglich, sondern zahlt sich vor allem auch aus. 

Und zwar bei den folgenden:

  1. Titel
  2. Beschreibung
  3. Produkttyp
  4. Benutzerdefinierte Labels
  5. Google-Produktkategorie

Wie Sie einen Produkttitel verfassen, der Ihre Sichtbarkeit erhöht 

Dabei handelt es sich um den mit Abstand wichtigsten Punkt der Feed-Optimierung – zusammen mit der richtigen Auswahl der von Google vorgegebenen Kategorien.

Der Grund dafür ist einfach. 

Die Keywords im Produkttitel sind ein bestimmender Faktor für die Suchanfragen, für welche Ihre Artikel am Ende angezeigt werden. Sehen wir uns dies kurz am Beispiel der Suchanfrage “Nike Laufschuhe für Männer” an.

Zuerst die oberste Zeile des Shopping-Tabs:

Eine der wichtigsten Punkte der Optimierung Ihres Google Shopping-Feeds ist das Verfassen eines aussagekräftigen Produkttitels.
Screenshot (05.09.23): Google Shopping-Suchergebnis für den Suchbegriff “Nike Laufschuh für Männer” – Die ersten vier Ergebnisse.

Hier haben vier von vier Ergebnissen alle drei Keywords im Titel:

  1. Nike
  2. Herren
  3. Laufschuhe

In der zweiten Zeile sieht das Ganze schon anders aus.

Auch für Suchbegriffe mit einem geringeren Suchvolumen lohnt sich die Optimierung des Google Shopping-Feeds.
Screenshot (05.09.23): Google Shopping-Suchergebnis für den Suchbegriff “Nike Laufschuhe für Männer” – Die zweite Reihe.

Sie sehen also, was die richtige Verwendung von Keywords im Titel alleine schon für eine Auswirkung hat.

Um die passenden Suchbegriffe für Ihre Produkte herauszufinden, versetzen Sie sich in Ihre potentiellen Käufer hinein. 

  • Wie würden diese nach Ihren Artikeln suchen? 
  • Oder anders gesagt: Wie würden Sie nach Ihren eigenen Angeboten suchen?

Um beim Beispiel der Nike Herren-Laufschuhe zu bleiben, könnten neben den drei bereits erwähnten Keywords Marke (Nike), Geschlecht (Herren) und Verwendungszweck (Laufschuh) noch die folgenden interessant sein:

  • Größe,
  • Farbe,
  • und Modell.

Abraten würden wir hingegen davon, Varianten wie den “Straßenlaufschuh” als Zusatz zu verwenden. Diese nehmen lediglich Platz ein, der für andere Begriffe besser verwendet ist. 

Exklusiv eingesetzt machen Sie natürlich Sinn, um sich für die spezifische Suchanfrage “Nike Straßenlaufschuh für Männer” optimal zu positionieren.

: Inkludieren Sie beim Verfassen Ihrer Produkttitel für Google Shopping die wichtigsten Keywords.
Screenshot (27.07.23): Google Shopping-Suchergebnis für den Suchbegriff “Nike Straßenlaufschuh für Männer”.

Der nächste Punkt der Feed-Optimierung ist Ihnen sicherlich selbst schon aufgefallen.

Richtig. Die Bilder.

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Welche Produktbilder die Klickrate erhöhen

Online-Shopping ist ein ausgesprochen visuelles Erlebnis, da Sie im Gegensatz zum stationären Handel die Produkte weder anfassen noch aus- oder anprobieren können. Aus diesem Grund spielen Produktbilder eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung. Sie stellen die einzige Möglichkeit dar, Ihren Kunden zu zeigen, wie toll Ihr Produkt ist.

Diese Ansicht teilt übrigens auch die überwiegende Mehrheit der Online-Shopper : 88% von diesen gaben in einer Umfrage von Nfinite an, dass qualitativ hochwertige Produktbilder der wichtigste Faktor für ein zufriedenstellendes Online-Einkaufserlebnis sind.

Bilder sind bei Google Shopping sogar noch bedeutender, da sie der auffälligste Teil eines Produktlistings sind. Werden sie doch oberhalb aller anderen Produktinformationen wie Titel und Preis angezeigt. Sie sind somit der erste Eindruck, den potentielle Kunden von Ihrem Produkt und in der Folge von Ihrer Marke bekommen. 

Und das ist der, der bekanntlich zählt.

Ähnlich wie beim Einkaufen in einem Ladengeschäft bilden sich die Kunden anhand des Bildes ein erstes Urteil über das Produkt. Unabhängig davon, wie gut Ihr Angebot ist, ohne ein eindrucksvolles Produktfoto, verschenken Sie unweigerlich Klicks, Konversionen und am Ende Einnahmen.

Bei der Optimierung von Produktbildern für Google Shopping gibt es 2 Themenbereiche zu berücksichtigen:

  1. Die googleseitigen Anforderungen.
  2. Die Best Practices für Produktfotos.
Google Shopping-Anforderung für Bilder

Stellen Sie sicher, dass Sie diese Anforderungen erfüllen, um sicherzustellen, dass Ihre Bilder korrekt angezeigt werden.

  • Größe: Sowohl bezüglich der Abmessungen in Pixel als auch hinsichtlich der Dateigröße.
  • Format: Erlaubt sind JPG, WebP, PNG, BMP, TIFF und nicht animierte GIFs.
  • Das richtige URL-Format.
  • Die richtige Konfiguration.
  • Und last but not least der eigentliche Inhalt des Bildes: Die Bilder müssen das Produkt, das Sie verkaufen, genau wiedergeben. Insbesondere bei Artikeln, die mehrere Varianten und Farben haben, muss der Produkttitel mit dem Bild übereinstimmen.
Best Practices für Produktfotos

Abseits von den technischen Vorgaben und Spezifikationen gibt es noch weitere Dinge, die Sie bei der Verwendung von Produktfotos beachten sollten, um aus der Masse der Angebote hervorzustechen.

  • Wählen Sie das richtige Bild: Oft gibt es mehrere Varianten eines bestimmten Produkts. Stellen Sie sicher, dass Sie ein Bild auswählen, das mit dem Titel und der Beschreibung Ihres Angebots übereinstimmt.
  • Verwenden Sie qualitativ hochwertige Bilder: Für Online-Käufer steht die Qualität der Bilder, die sie online sehen, in direktem Zusammenhang mit der Qualität der Produkte, die sie kaufen.
  • Fügen Sie zusätzliche Bilder ein: Beim Online-Kauf erwarten 60% der Internetnutzer 3 oder mehr Fotos. Bei Google Shopping können Sie bis zu 10 Bilder für jedes einzelne Angebot einstellen. Achten Sie dabei darauf, das volle Potential auszuschöpfen.
  • Stellen Sie Ihr Produkt in den Mittelpunkt: Wichtig ist hier das Framing. Ein Tipp ist, dafür zu sorgen, dass der eigentliche Artikel 75 % bis 90 % des Bildes einnimmt.
Verwenden Sie für Google Shopping aussagekräftige und hochwertige Bilder, die das Produkt in seiner vollen Pracht zeigen.
Setzen Sie Ihre zusätzlichen Bilder geschickt ein. Zeigen Sie das Produkt aus verschiedenen Blickwinkeln, machen Sie Nahaufnahmen und erwecken Sie es mit Lifestyle-Aufnahmen zum Leben.

Auch, wenn Bilder mehr als 100 Worte sagen, sind informative Produktbeschreibungen heutzutage immer noch unersetzlich. Und demzufolge weder aus einem modernen Online-Shop noch aus Google-Shopping wegzudenken.

Haben Sie an eine aussagekräftige Produktbeschreibung gedacht?

Der Stellenwert korrekter Produktbeschreibungen für Ihren Shopping-Feed hat in den letzten Jahren zugenommen: Von der schlichten Nichtberücksichtigung im Jahr 2014 bis zur Verwendung für die Zuordnung Ihrer Produkte zu passenden Suchanfragen im Jahr 2021. 

Tja, so schnell kann es gehen.

Falls Sie in Ihrem Online-Shop bereits zu jedem Produkt eine ausreichend umfassende und hilfreiche Beschreibung verfasst haben sollten, können Sie sich entspannen. Und ganz einfach diese verwenden.

Falls nicht. Naja, dann wartet jetzt wohl einiges an Schreibarbeit auf Sie – oder auch auf Chat GPT.

Ordnung ist das halbe Leben: Produktkategorien, -typen und -gruppen

Diese drei, offenbar nach der alten asiatischen Weisheit “Same, same but different.” entworfenen Begriffe, sorgen immer wieder für Verwirrung unter unseren Klienten. Zu ähnlich sind sie. Und dann eben doch wieder verschieden.

Zur Aufklärung.

  1. Google-Produktkategorie (Product Category): Ist eines der wichtigsten Attribute sowie gleichzeitig schlicht und einfach die Google-Taxonomie zur Kategorisierung von Produkten.
  2. Produkttyp (Product Type): Wenn die Google-Produktkategorie dazu dient, Ihre Produkte zu kategorisieren, wozu dann der Produkttyp? Die Antwort ist, dass der Produkttyp Ihre eigene Methode ist, Ihre Produkte zu kategorisieren. Also diejenige, die Sie in Ihrem Shopsystem verwenden. Es handelt sich außerdem um ein optionales Feld, das in Ihrem Produktdaten-Feed ausgefüllt werden kann.
  3. Produktgruppe (Product Group): Wenn Sie in den Google-Suchergebnissen werben möchten, bieten Sie auf Keywords in einer Google Ads-Kampagne. Falls Sie jedoch für Ihre E-Commerce-Produkte bei Google Shopping werben, müssen Sie hingegen auf Produktgruppen bieten.

Da der Produkttyp durch die Struktur Ihres Online-Shops vorgegeben ist, können Sie hier nicht allzu viel optimieren. Müssen Sie aber auch nicht. Ist ja schließlich nur ein optionales Attribut.

Hinsichtlich von Produktkategorien und -gruppen gibt es aber einigen Spielraum zur Optimierung. Diesen sollten sie auch auf jeden Fall ausnutzen.

Die Google-Produktkategorien: Und warum sie nicht egal sind.

Die Produktkategorien-Attribute dienen einerseits Ihnen dazu, Artikel in passende Gruppen einzuordnen, damit Ihr Sortiment übersichtlich bleibt. Andererseits unterstützen sie Google dabei, die Artikel aus Ihrem Feed den entsprechenden Kategorien innerhalb seiner Shopping-Plattform zuzuordnen.

Die Informationen in Ihrem Produktkategorie-Attribut sind somit entscheidend für die Leistung Ihrer Shopping-Kampagnen. Obwohl es sich bei [google_product_category] um ein optionales Feld handelt, wird es, wenn Sie es leer lassen, automatisch auf der Grundlage anderer Faktoren wie der GTIN (EAN) und/oder dem Produkttitel ausgefüllt.

Das ist so, als würden Sie das Adressfeld leer lassen, wenn Sie etwas online kaufen und sich auf die automatische Ausfüllfunktion verlassen, ohne zu überprüfen, ob Ihre aktuellen Daten hinzugefügt wurden.

Aus diesem Grund ist es mehr als ratsam, selbst die am besten geeignete Kategorie für alle Ihre Artikel an das Merchant Center zu übermitteln. Andernfalls überlassen Sie die Entscheidung dem Algorithmus von Google.

Und wie wir alle wissen, sind Algorithmen zwar zwischenzeitlich schon gehörig schlau, aber eben noch nicht perfekt. 

Hier finden Sie alle Google Shopping-Kategorien (Stand 21.09.2021) als Text- und als Excel-Datei zum Herunterladen.

Die optimale Gruppierung von Produkten

Wenn Sie eine Shopping-Kampagne in Ihrem Google Ads-Konto erstellen, müssen Sie zuerst eine Anzeigengruppe erstellen und das Gebot pro Klick für die komplette Gruppe festlegen. Dadurch wird Ihre Shopping-Kampagne erstellt, und alle Ihre Produkte werden unter dieser Anzeigengruppe als Produktgruppe aufgeführt.

So sieht die Struktur einer Google Shopping-Kampagne aus: Kampagne >> Anzeigengruppe >> Produktgruppe.

So sieht die Struktur einer Google Shopping-Kampagne aus: Kampagne >> Anzeigengruppe >> Produktgruppe.

Sie können ebenso mehrere Produktgruppen erstellen, um Ihre Artikel innerhalb der Shopping-Kampagnen optimal zu organisieren. Eine mögliche Herangehensweise wäre beispielsweise die Einteilung nach Marken, Kategorien, ID oder mit benutzerdefinierten Labels.

Als kleines Beispiel: 

Nehmen wir an, Sie verkaufen Sportschuhe unterschiedlicher Marken und T-Shirts bzw. Trikots verschiedener Fußballvereine. Dadurch, dass Sie diese Kategorien in Anzeigengruppen aufteilen und die Produktgruppen nach Marken untergliedern, können Sie Ihre Shopping-Anzeigen viel einfacher verwalten und gesonderte Gebote für sie abgeben.

In der folgenden Tabelle haben wir das Ganze noch einmal vereinfacht für Sie dargestellt.

Anzeigengruppe Produktgruppen
Sportschuhe Nike, Adidas, Reebok, Fila…
Trikots Bayern, Dortmund, Bremen, Köln…

Wenn Sie eine Unterteilung nach Kategorien vornehmen möchten, könnte diese wie folgt aussehen:

Anzeigengruppe Produktgruppen
Sportschuhe Fußballschuhe, Sneaker, Tennisschuhe…
Sortbekleidung  Trikots, Shorts, Trainingsanzüge…

Wenn Sie Ihre Google Shopping-Kampagne und die Anzeigengruppe erstellen, werden standardmäßig alle Ihre Produkte aus dem Produkt-Feed als eine Produktgruppe innerhalb dieser Anzeigengruppe aufgeführt.

Wenn Sie also z. B. ein Gebot von 1 € für Ihre Anzeigengruppe festlegen, gilt dies für alle Ihre Produkte.

Wo liegt nun das Problem dabei?

Nun, das Problem ist, dass nicht jedes Produkt gleich ist. Einige sind z.B. umsatzstärker als andere. So werden bei einem Produkt im Durchschnitt hundert Euro zusätzlich für Upselling-Käufe ausgegeben. Bei einem anderen nur 10.

Als Resultat wird das erste Produkt einen sehr guten ROAS (Return On Ad Spend) liefern, das zweite einen eher unterdurchschnittlichen.

Aus diesem Grund ist es von entscheidender Bedeutung, dass Sie sich Gedanken über die richtige Gruppierung Ihrer Produkte machen. Oder wir machen uns diese gemeinsam.

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Ein weiterer Punkt, der entscheidende Verbesserungen in den Ergebnissen Ihrer Shopping-Anzeigen liefern kann, sind benutzerdefinierte Labels.

Wie Sie mit benutzerdefinierten Labels mehr aus Ihren Shopping-Ads herausholen

Mit benutzerdefinierten Labels können Sie Ihre Produkte in Gruppen Ihrer Wahl einteilen, sowohl in Shopping- als auch in Performance Max-Kampagnen. Zur Verfügung stehen Ihnen dabei bis zu 5. mögliche Labels, beispielsweise “Bestseller”, “Im Angebot” oder “Saisonal”.

Mit benutzerdefinierten Labels können Sie Ihre Produkte in Gruppen Ihrer Wahl einteilen, sowohl in Shopping- als auch in Performance Max-Kampagnen.Benutzerdefinierte Labels sind der Schlüssel zur Erschließung zusätzlicher Produktsegmente für Ihre Kampagnen und damit auch zur Gebotssegmentierung. Sie erhalten mit ihnen die Freiheit, verschiedene Gebotsstrategien für die von Ihnen erstellten Produktgruppen zu selbst festgelegten Bedingungen einzusetzen.

Eingesetzt werden die benutzerdefinierten Labels über die Google Shopping-Feedregeln.

Wie Sie sich die Feedregeln zunutze machen

Die Feedregeln sind eine hervorragende Möglichkeit, Änderungen an Ihrem Google Shopping-Feed vorzunehmen. Sie ermöglichen es auf einfache Art und Weise, Produktdaten hinzuzufügen, zu entfernen oder zu bearbeiten, um Ihren Feed zu optimieren und bessere Ergebnisse zu erzielen.

Sie können zum Beispiel benutzerdefinierte Labels hinzufügen, Produkttitel verbessern oder Produkte von der Auslieferung ausschließen. Der Vorteil dabei ist, dass Sie keine Änderungen im Backend Ihres Online-Shops vornehmen müssen, um eine Variation der Produktdaten für Google Shopping zu erstellen.

Die Feedregeln sind eine hervorragende Möglichkeit, Änderungen an Ihrem Google Shopping-Feed vorzunehmen, da Sie ganz einfach Produktdaten hinzufügen, entfernen oder bearbeiten können, um Ihren Feed zu optimieren und bessere Ergebnisse zu erzielen.

Die Feedregeln sind eine hervorragende Möglichkeit, Änderungen an Ihrem Google Shopping-Feed vorzunehmen, da Sie ganz einfach Produktdaten hinzufügen, entfernen oder bearbeiten können, um Ihren Feed zu optimieren und bessere Ergebnisse zu erzielen.

Die Feed Rules sind der Wenn-Dann-Funktion beim Programmieren sehr ähnlich: Wenn eine bestimmte Bedingung für ein Produkt erfüllt ist, wird die von Ihnen definierte Regel auf das Produkt angewendet.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Nehmen wir an, die Weihnachtszeit steht vor der Tür und Sie möchten für alle Produkte einer bestimmten Marke den Zusatz „Christmas Sale“ in den Produkttitel aufnehmen, ohne dafür jedoch jeden einzelnen Produkttitel bearbeiten zu müssen.

In diesem Fall können Sie also eine Feed-Regel erstellen, die den Ausdruck „Christmas Sale“ an das Ende des Produkttitels anhängt. Allerdings nur für die betreffende Marke, jedoch nicht für alle anderen Marken. Sobald diese Regel angewendet wird, bekommen alle Produkte dieser Marke nun Titel, die wie folgt aussehen: „Produkttitel Christmas Sale“.

Für einen gesunden Shopping-Feed: Zweimal täglich Daten putzen

Ein Punkt, der immer wieder übersehen wird, ist die Bereinigung der Feed-Daten. Bis zum heutigen Tag hätten wir noch keinen Standard-Feed von einer E-Commerce-Plattform erhalten, der 100% einwandfrei gewesen wäre.

Ob es sich nun um ein falsches Markenattribut handelt oder um fünf verschiedene Schreibweisen für ein und dieselbe Kategorie – es gibt immer Daten, die bereinigt werden müssen.

Im Folgenden finden Sie einige der häufigsten Beispiele für fehlerhafte Eingaben:

  • Rechtschreibfehler,
  • Falsche Verwendung von Großbuchstaben,
  • Englische Wörter (für deutsche Shops).

Eine der einfachsten Möglichkeiten, fehlerhafte Daten zu bereinigen, ist die Verwendung von „Suchen und Ersetzen“. Nicht besonders aufregend, dafür sehr effektiv.

Nachdem wir nun die Basis unserer Google Shopping-Kampagne auf sichere Beine gestellt haben, können wir uns im nächsten Schritt daran machen, diesem Fundament ein Dach aufzusetzen.

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Das Dach: Die Kampagnenoptimierung

Nachdem Sie Ihre Shopping-Kampagne gestartet haben, sollten Sie fortlaufend überprüfen, wie sie läuft. Nur so können Sie sicherzustellen, dass sie die gewünschten Ergebnisse erzielt. In den folgenden Kapiteln geben wir Ihnen dazu verschiedene fortgeschrittene Maßnahmen und Tipps aus unserem persönlichen Erfahrungsschatz an die Hand.

Perfektionieren Sie die Kampagnenstruktur

Die Erstellung einer optimierten Kampagnenstruktur ist einer der wichtigsten Schritte für langfristigen Erfolg. 

Das Ziel sollte sein, so viel Kontrolle über Ihre Anzeigen wie möglich zu haben. Auf diese Weise können Sie für verschiedene Produkte unterschiedliche Gebote abgeben. Das ist zwar nicht von Anfang an möglich, aber es gibt Möglichkeiten, Ihre Angebote so zu segmentieren und zu organisieren, dass Sie es können. 

Es ist nicht sinnvoll, ein einziges Gebot für alle Produkte abzugeben, denn 

  1. verschiedene Produkte haben unterschiedliche Gewinnspannen, 
  2. manche Produkte sind beliebter als andere, 
  3. wiederum andere haben sehr unterschiedliche Konversionsraten usw.

Deshalb können Sie in Ihrem Google Ads-Konto Ihre Produkte in verschiedene Gruppen einteilen. Wie bereits erwähnt, können Sie die Unterteilung dabei nach Kategorie, Marke, Zustand, Artikel-ID, Produkttyp oder auch benutzerdefinierten Labels vornehmen.

Wie Sie Ihre Google Shopping-Kampagne strukturieren – ein Schritt nach dem anderen

Schritt 1: Beginnen Sie mit einer Produktgruppe – „Alle Produkte“. Klicken Sie nun auf „Bearbeiten“ und wählen Sie das Attribut aus, das Sie zur Unterteilung Ihrer Produkte verwenden möchten.

Schritt 2: Sie sehen jetzt die Liste der verfügbaren Werte – alle werden aus Ihrem Datenfeed gezogen. Sie können separate Produktgruppen für einige Ihrer Werte (mit ‚>>‘) oder für alle auf einmal (mit ‚+‘) erstellen.

Sie sehen jetzt die Liste der verfügbaren Werte - alle werden aus Ihrem Datenfeed gezogen.

Schritt 3: Jetzt können Sie diese neuen Produktgruppen noch einmal unterteilen. Bearbeiten Sie sie einfach und wählen Sie die Attribute aus, die Sie verwenden möchten. Diesen Vorgang können Sie beliebig oft wiederholen. Hier sehen Sie ein Beispiel für eine mögliche Kampagnenstruktur: Kategorie > Produkttyp > Artikel-ID

Hier sehen Sie ein Beispiel für eine mögliche Kampagnenstruktur: Kategorie > Produkttyp > Artikel-ID

Sobald Ihre Kampagne die richtige Struktur hat, müssen Sie Gebote festlegen. Google Ads fügt automatisch eine neue Produktgruppe namens „Sonstiges“ hinzu. So können Sie unterschiedliche Gebote für ein bestimmtes Produkt innerhalb einer Warengruppe, einer Marke, eines Produkttyps usw. und ein anderes Gebot für alle anderen Produkte (Alles andere) in dieser Gruppe verwenden.

Gebotseinstellungen und -strategien, um das Beste aus Ihrem Werbebudget zu machen

Wenn Ihr Google Shopping-Feed einwandfrei eingerichtet ist und die ersten Verkäufe bringt, können Sie sich endlich zurücklehnen, genießen und entspannen.

Oder etwa nicht? 

Nein, zu früh gefreut. Ab hier wird es nämlich erst richtig interessant. Es ist das, was den Unterschied zwischen durchschnittlichen Ergebnissen und durchschlagendem Erfolg ausmacht.

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Inzwischen wissen Sie also, warum es entscheidend ist, Ihren Feed zu optimieren. Optimal gestaltet führt er zu besser qualifizierten Besuchern mit einer höheren Kaufwahrscheinlichkeit. 

Doch die Feed-Optimierung ist nur die halbe Miete.

Anzeigenbudgets und Gebotsstrategien spielen eine ebenso wichtige Rolle für den Erfolg von Shopping-Kampagnen. Daher wollen wir uns nun etwas detaillierter mit diesen beiden Themen auseinandersetzen.

Die richtige Gebotsstrategie ist mitunter das schwierigste, aber gleichzeitig das lohnendste Element bei der Optimierung von Shopping-Kampagnen. 

Wie Sie wahrscheinlich bereits wissen, sind die Gebote einer der wichtigsten Faktoren, die darüber entscheiden, ob Ihr Produkt im Auktionssystem den Zuschlag erhält oder nicht (zusammen mit Qualitätskriterien, Relevanz usw. – ähnlich wie bei normalen Suchanzeigen).

Die richtige Gebotsstrategie hilft Ihnen dabei, Ihre Anzeigen häufiger und zur richtigen Zeit den richtigen Personen zu zeigen. Wenn Sie es falsch anstellen, können Sie hingegen den verfügbaren IS (Impression Share) verspielen und letztlich Verkäufe verlieren.

Durch die manuelle Verwaltung Ihrer Gebote haben Sie mehr Kontrolle über Ihre Strategie. Vor diesem Hintergrund gibt es eine Reihe von Taktiken, die Sie anwenden können, um Ihre Shopping-Kampagnen zu optimieren und die Konkurrenz hinter sich zu lassen. 

Getreu unserem Motto: Mehr Klicks – Mehr Sales – Mehr Umsatz.

Manuelle Gebotsstrategien:
  • Benutzerdefinierte Gebote für Verkaufsschlager.
  • Festlegung von Ausnahmen für Artikel-IDs, die einen niedrigen ROAS (Return on Ad Spend) aufweisen .
  • Erhöhen Sie Ihre Gebote während eines Verkaufs oder einer Werbeaktion.
Automatisierte Gebotsstrategien
  • Enhanced Cost-Per-Plick (ECPC): Diese Option soll die Konversionsrate bei manuellen Geboten erhöhen, indem diese geändert werden, wenn Google der Meinung ist, dass dies eher zu einem Verkauf führt.
  • Target return on ad spend (ROAS): Bei dieser Einstellung legen Sie eine durchschnittliche Rendite für Ihre Werbeausgaben als Ziel fest und Google arbeitet auf dieses hin.

Ein weiterer wichtiger Punkt, um die bestmögliche Verwendung Ihres Werbebudgets sicherzustellen, ist das Festlegen von negativen Keywords.

Wie Sie mit negativen Keywords den ROAS noch weiter steigern

Google Shopping verwendet keine Keywords, sondern nutzt stattdessen den Produkttitel und die Beschreibung, um die relevantesten Suchbegriffe für Ihre Produkte zu ermitteln. Dies führt jedoch gelegentlich dazu, dass eine Shopping-Anzeige für ein nicht relevantes Keyword ausgespielt wird.

Das kann zuerst einmal die Kosten erhöhen, wenn jemand auf die Anzeige klickt, obwohl er eigentlich nach einem anderen Produkt sucht. Zusätzlich schaltet Google Ihre Anzeigen weniger oft, falls diese  zwar angezeigt, jedoch nicht angeklickt werden. Sprich das Verhältnis zwischen Impressionen und Klicks unterdurchschnittlich ist.

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Da wir die Anzeigen nicht über Keywords steuern können, müssen wir rückwärts arbeiten, indem wir negative Suchbegriffe festlegen. Wie bei Textanzeigen verhindern solch, dass Ihre Anzeigen für Begriffe geschaltet werden, die für Sie nicht relevant sind. Eine gute Liste negativer Keywords erhöht somit die Leistung Ihrer Kampagnen und senkt die Kosten.

Eine gute Möglichkeit, um solche negativen Suchbegriffe ausfindig zu machen, ist der Google Ads Search Term Report. 

Dieser enthält eine Liste der Schlüsselwörter, die Ihre Shopping-Anzeigen ausgelöst haben, sowie weitere Details wie deren Klicks und Konversionen. Aus ihm können Sie entnehmen, welche Begriffe dabei weniger wahrscheinlich zu Konversionen führen oder gar überhaupt keinen Zusammenhang mit Ihren Produkten aufweisen.

Ad Extensions, die Sichtbarkeit und CTR erhöhen

Google Shopping-Anzeigenerweiterungen werten Ihre Anzeigen auf, indem sie 

  1. Aufmerksamkeit auf sich ziehen, 
  2. Ihre Marke hervorheben 
  3. und zu Klicks verleiten. 

Sie bieten zudem wertvolle Informationen zu Sonderangeboten, Bewertungen, Lagerbeständen, Angeboten, Preissenkungen, Versandbedingungen sowie Rückgaberichtlinien, um Ihren Kunden die Kaufentscheidung zu erleichtern.

Auf Merchant Promotions und Showcase gehen wir in unseren Profi-Tipps noch genauer ein, an dieser Stelle wollen wir uns der Macht von Produktbewertungen widmen.

Vertrauen Sie der Macht von Produktbewertungen

Mit dieser Shopping-Anzeigenerweiterung können Sie Produktbewertungen von Ihrer Website oder externen Bewertungsseiten anzeigen, um eine Sternebewertung unter Ihren Anzeigen einblenden lassen. 

Für Google Shopping Ad Annotations („Produktbewertungen“) muss ein Artikel mindestens 3 Bewertungen aufweisen, damit eine Gesamtbewertung gebildet werden kann. 

So installieren Sie in 3 einfachen Schritten Produktbewertungen in Google Shopping :
  1. Aktivieren Sie das Produktbewertungsprogramm unter “Google Merchant Center > Growth > Manage Programs”.
  2. Füllen Sie das von Google bereitgestellte Formular zum Interesse an Produktbewertungen aus, um sich für das Programm zu bewerben.
  3. Richten Sie nach der Genehmigung einen Bewertungs-Feed ein und übermitteln Sie diesen, um die Erweiterung endgültig freizuschalten.
Inkludieren Sie Bewertungen in ihre Google Shopping-Anzeigen, damit diese noch mehr aus der Masse hervorstechen.
In diesem Screenshot kannst du gut erkennen, welchen Unterschied die Anzeige von Produktbewertungen bei Google Shopping-Anzeigen machen kann.
Um Produktbewertungen bei Google Shopping nutzen zu können, müssen Händler die folgenden Kriterien erfüllen:
  1. Mindestens 50 Bewertungen für alle ihre Artikel.
  2. Mindestens einmal im Monat müssen alle Bewertungen an Google übermittelt werden, inklusive denen mit niedriger Benotung.
  3. Entfernen Sie alle Inhalte, die gegen Richtlinien verstoßen.
  4. Google gleicht die Bewertungsdaten anhand verschiedener Faktoren mit Ihrem Produkt-Feed ab, wie z. B.: GTIN (Global Trade Identification Number), Marke, MPN (Manufacturer Part Number) und Produkt-URLs.

GTIN-Nummern sind eine große Hilfe beim Abgleich von Produkt- und Bewertungsdaten und führen mit größerer Wahrscheinlichkeit zur Anzeige von Produktbewertungen.

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Die gute Stube: Feinjustierung Ihrer Kampagneneinstellungen

Nun haben wir also bereits den Feed optimiert, sowie die ersten Schritte der Kampagnenoptimierung durchgeführt. Kommen wir nun zu den Feineinstellungen, die Sie bei einer Google Shopping-Kampagne vornehmen können.

Time is Money (Wie funktioniert der Werbezeitplaner?)

Haben Sie schon einmal den Spruch „Wissen ist Macht“ gehört? … 

Eine zeitlose Weisheit, die im Informationszeitalter nicht weniger, sondern täglich mehr Bedeutung gewinnt. Und somit natürlich auch in Bezug auf Google Shopping-Kampagnen.

Zu den wichtigsten Daten, welche Sie Ihrer Kampagnenleistung entnehmen sollten, gehören, an welchen Wochentagen und zu welchen Tageszeiten Ihre Anzeigen besonders gut funktionieren. Auf Basis von diesen Informationen lässt sich hervorragend die Ausspielung von bestehenden sowie von zukünftigen Ads optimieren. 

In Google Ads wird dies als Dayparting (nicht zu verwechseln mit Daypartying) oder Anzeigenplanung bezeichnet und kann richtig eingesetzt Wunder für Ihren ROAS bewirken.

Nehmen wir an, Sie betreiben einen Ski- und Snowboardverleih. 

In diesem Fall stellen Sie möglicherweise fest, dass die Desktop- und Tablet-Suchanfragen am Donnerstag- und Freitagabend zwischen 20:00 und 24:00 Uhr in die Höhe schnellen, wenn Skifahrer in Vorbereitung auf ihr Skiwochenende nach Informationen suchen. 

Sie sehen außerdem, dass die mobilen Suchanfragen an Wochenenden und an Urlaubstagen zwischen 6:00 und 10:00 Uhr morgens zunehmen. In diesen Fällen sollten Sie Ihr Budget dementsprechend umschichten, um während der Spitzenzeiten mehr Sichtbarkeit zu erzielen. Dies wird zu mehr Vermietungen und Geld für Ihr Unternehmen führen.

Geld, das Sie in weiterer Folge in noch Sichtbarkeit und vor allem noch mehr Einnahmen investieren können, um eine positive Aufwärtsspirale in Gang zu setzen. 

Ihre Gebotsstrategie lässt sich übrigens nicht nur hinsichtlich der Wochentage und Tageszeit optimieren, sondern ebenso für die verschiedenen Endgeräte und unterschiedlichen Standorte der Nutzer.

Gebote auf Basis der Leistung der jeweiligen Endgeräte anpassen

Geräte-Gebotsmodifikatoren ermöglichen es Ihnen, Ihr Gebot an das von den Nutzern verwendete Endgerät anzupassen. Dabei wird zwischen Desktops, Mobilgeräten und Tablets unterschieden.

Je nach Branche und/oder Zielgruppe werden Sie eventuell feststellen, dass Sie auf einem bestimmten Gerät mehr Conversions erzielen, während andere eher für das Top-of-Funnel-Browsing oder für dem Kauf vorangehende Recherchen verwendet werden.

Oft beginnen Kunden ihre Reise auch auf einem Handy oder Tablet, um anschließend auf einem Desktop oder Laptop zu konvertieren. Wenn dies der Fall ist, kann eine Erhöhung der CPCs für „Awareness“-Suchbegriffe für Mobil- und Tablet-Geräte dazu beitragen, Ihre Sichtbarkeit zu verbessern und bereits in dieser frühen Phase mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten.

Übrigens: Falls Sie Unterstützung bei der Planung Ihrer Google Shopping-Anzeigen benötigen, schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht.

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Gebotsstrategie anhand des geografischen Standorts optimieren

Mit Gebotsmodifikatoren können Sie ebenso Anpassungen für bestimmte Standorte innerhalb einer beliebigen Kampagne festlegen. Wenn es einen Standort gibt, an dem die Kampagne besonders gut läuft oder den Sie gezielt ansprechen möchten, legen Sie eine positive Gebotsanpassung fest. 

Angenommen, Sie möchten Baden-Württemberg stärker ansprechen als Deutschland insgesamt. 

Mit einer Gebotsanpassung von +10 % weisen Sie Google Ads an, Ihr maximales CPC-Gebot in diesem Bundesland um 10 % zu erhöhen. Das heißt, falls Sie für Ihre Anzeigengruppe allgemein einen maximalen CPC von 3 € eingestellt haben, entspricht derjenige für Baden-Württemberg danach 3,30 €.

Das ganze funktioniert selbstverständlich auch andersrum: Sprich Sie können eine negative Gebotsanpassung vornehmen, mit welcher das Maximalgebot für eine bestimmte Region unter dem allgemeinen liegt. Also beispielsweise bei 2,70 € statt bei 3 €.

Die diesbezüglichen Einstellungen sind rasch vorgenommen:

Fügen Sie zunächst die gewünschten Standorte zur Kampagne hinzu, indem Sie auf die Registerkarte „Einstellungen“ gehen. Dort müssen Sie auf die Schaltfläche Standorte klicken und dann auf „Standorte bearbeiten“ wechseln:Fügen Sie zunächst die gewünschten Standorte zur Kampagne hinzu, indem Sie auf die Registerkarte "Einstellungen" gehen und auf die Schaltfläche Standorte klicken und dann auf "Standorte bearbeiten" wechseln.

Fügen Sie zunächst die gewünschten Standorte zur Kampagne hinzu, indem Sie auf die Registerkarte "Einstellungen" gehen und auf die Schaltfläche Standorte klicken und dann auf "Standorte bearbeiten" wechseln.

Als nächstes fügst du die gewünschten Orte hinzu und klickst auf „Speichern“:

 Danach fügen Sie die gewünschten Orte hinzu und klicken auf "Speichern".

Nachdem du alle Standorte hinzugefügt hast, sollest du bereits den Abschnitt Gebotsmodifikator für alle von diesen sehen. In diesem kannst nun die Gebote standortspezifisch anpassen:

Anschließend können Sie die Gebote über den Gebotsmodifikator standortspezifisch anpassen.Anschließend können Sie die Gebote über den Gebotsmodifikator standortspezifisch anpassen.

Anschließend können Sie die Gebote über den Gebotsmodifikator standortspezifisch anpassen.Anschließend können Sie die Gebote über den Gebotsmodifikator standortspezifisch anpassen.

In diesem Zusammenhang eventuell ebenso interessant ist der Umstand, dass man bei Google Shopping nicht nur Produkte aus einem Online-Shop, sondern genauso aus einem lokalen Ladengeschäft bewerben kann.

Von Google Shopping zum Einkauf vor Ort (Local Inventory Ads)

Local Inventory Ads sind ein Anzeigenformat, das speziell für Offline-Einzelhändler entwickelt wurde. Werbetreibende benötigen prinzipiell nicht einmal eine Website, um für diesen Anzeigentyp in Frage zu kommen.

Local Inventory Ads erscheinen bei Google in ähnlicher Form wie normale Shopping Ads (PLAs). Der einzige Unterschied ist ein kleines blaues Etikett mit der Aufschrift „im Geschäft“. 

Dieses Etikett weist die Nutzer darauf hin, dass das in der Werbeanzeige präsentierte Produkt auch vor Ort in einem lokalen Ladengeschäft erhältlich ist.

Diese Art von Google Shopping-Anzeigen bietet sich vor allem für Artikel an, die schwer und unhandlich zum Verschicken sind, wie beispielsweise Blumentöpfe.

Mit Local Inventory Ads können Sie Produkte aus Ihrem Ladengeschäft auf Google Shopping bewerben.
Kannst du die Local Inventory Ads in diesem Screenshot erkennen?

“Top vs. Other” – Warum es an der Spitze manchmal einsam ist

Es mag eventuell überraschend klingen, aber eine Bieterschlacht ist nicht immer das Mittel zur Wahl, da sie teilweise lediglich in verschwendeten Werbeausgaben endet. Interessanterweise schneiden einige Produkte besser ab, wenn sie nicht an der Spitze der Suchergebnisse angezeigt werden. 

Falls Sie sehen möchten, ob dies bei Ihren Artikeln ebenfalls der Fall ist, gehen Sie zu „Segmente -> Top vs. Andere“ und vergleichen Sie die Konversionsrate, den CPA / CPC sowie weitere wichtige Metriken zwischen der Top-Position und anderen Platzierungen.

Zur Erklärung:

  1. Top: Ihre Anzeige erscheint oberhalb der organischen Suchergebnisse.
  2. Other: Alle Google Ads-Textanzeigen, die nicht direkt über den organischen Ergebnissen erscheinen.

Anmerkung: Diese Daten sind lediglich für Anzeigengruppen, jedoch nicht für Produktgruppen verfügbar.

Unter Segmente können Sie bei Google die Konversionsrate, den CPA / CPC sowie weitere wichtige Metriken zwischen der Top-Position und anderen Platzierungen vergleichen.

Ausreißer in den Produktgruppen finden – und das Werbebudget anpassen

Hierbei geht es darum, Artikel zu finden, die besonders gut oder schlecht performen, um diese in weiterer Folge über benutzerdefinierte Labels in eigenen Produktgruppen zusammenfassen. 

Für die Gruppen mit den High-Performern erhöhen Sie danach das Werbebudget, für die Low-Performer machen Sie dementsprechend das Gegenteil.

Anhand der Grafik erkennt man, wie sich die Leistung nach Produktgruppen verändert. Man erkennt deutlich, dass sich die Leistung nach der Intervention durch Searchperts verbessert hat.

Diese Vorgehensweise erzielt übrigens bei den automatisierten Performance Max-Kampagnen genauso überzeugende Resultate. 

Denn auch, wenn die automatisierten Gebotssysteme von Google darauf abzielen, die Anzeigenleistung so weit wie möglich zu steigern, kann es sein, dass sie an einigen Produkten festhalten, die zwar Aufmerksamkeit erregen (sprich Klicks generieren), sich jedoch am Ende nicht allzu gut verkaufen. 

Die Taktik ist für übrigens für alle Arten von Shopping-Kampagnen gleichermaßen anwendbar. Basiert sie doch auf Daten aus Google Ads (Werbekosten für ein spezifisches Produkt) und kombiniert diese mit Daten aus Google Analytics (Verkäufe). 

Damit sie ordnungsgemäß funktioniert, muss allerdings erstens das E-Commerce-Tracking über Google Analytics ordnungsgemäß implementiert sein. Sowie zweitens die Produkt-ID-Nummern in Google Ads und Analytics übereinstimmen.

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Eine Methode, welcher der gerade erklärten ziemlich ähnlich ist, ist diejenige der Einteilung Ihrer Produkte in Gewinner und Verlierer.

Mit Gewinnern und Verlierern gleichzeitig Umsatz steigern und CPA senken

Einige Ihrer Produkte werden besser performen als andere: Das sind die “Gewinner“, die gut konvertieren.  Die „Verlierer“ hingegen bringen Ihnen zwar viele Besuche, aber wenige bis keine Transaktionen. 

Da Sie Ihre Produkte jedoch anzunehmenderweise verkaufen und nicht nur zur Schau stellen möchten, sind reine Klicks nicht viel wert. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Sie für jeden einzelnen von diesen bezahlen müssen.

Wie gehen Sie nun vor:

Gehen Sie zu den Reports und zu „Ansicht: Shopping“. Wählen Sie ein Attribut aus, anhand dessen Sie Ihre Gewinner und Verlierer ermitteln möchten.

Gehen Sie zu den "Berichten" und zur Ansicht: "Shopping". Anschließend wählen Sie ein Attribut aus, anhand dessen Sie Ihre Gewinner und Verlierer ermitteln möchten.

Passen Sie die Spalten dahingehend an, dass sie die Struktur Ihrer Kampagne widerspiegeln. Auf diese Weise erkennen Sie leicht, welche Produktgruppe Sie später ändern sollten, um separate Gebote für Gewinner und Verlierer festzulegen.

Die Filterfunktion hilft Ihnen dabei, auf einfache Art und Weise die Verlierer ausfindig zu machen. Achten Sie jedoch darauf, die Filter an Ihre Kampagne sowie Ihren Markt anzupassen. 

Mag ein T-Shirt mit 100 Klicks und 0 Konversionen ein Verlierer sein, trifft das für eine Luxusuhr nicht zwingend genauso zu.

Beachten Sie des Weiteren, dass nicht nur ein Produkt ohne Konversionen ein Verlierer sein kann. Falls die Kosten pro Konversion höher sind als Ihre Gewinnspanne, verschwenden Sie ebenfalls Geld.

Diese Tabelle zeigt die Gewinne/ Verluste an für Uhren. Dabei ist der CPA immer gleichbleibend, doch das Modell variiert von günstigen, mittelpreisigen bis zu hochpreisigen Modellen.

Sobald Sie Ihre Gewinner und Verlierer kennen, passen Sie die Gebote für sie an. 

Falls diese noch nicht in Ihrer Kampagnenstruktur enthalten sein sollten, müssen Sie zunächst separate Gruppen für sie erstellen. Unterteilen Sie dafür ganz einfach Ihre Kategorien, Marken, Produkttypen usw. in Untergruppen.

Bieten Sie anschließend mehr auf die Gewinner und weniger auf die Verlierer. Artikel mit vielen Besuchen und keinen Transaktionen sollten komplett ausgeschlossen werden. Dazu müssen Sie lediglich die Gebote für diese bearbeiten und sie aus der Kampagne ausschließen.

A/B-Tests, um die optimalen Kampagneneinstellungen herauszufiltern

Halt, werden Sie jetzt vielleicht gerade sagen – Google Shopping erlaubt doch gar keine spezifischen A/B-Tests in seinen Kampagneneinstellungen.

Richtig, antworten wir darauf – Während für Such- und Display-Anzeigen spezielle A/B-Testing-Optionen existieren, gibt es für Shopping-Kampagnen keine von diesen.

Das heißt allerdings noch lange nicht, dass Sie für Ihre Shopping-Ads keine A/B-Tests durchführen können. Das können Sie sehr wohl, es ist nur etwas aufwendiger. Um nicht zu sagen, interessanter.

A/B-Tests für Produktinformationen wie Titel, Bilder oder Ad-Erweiterungen sind äußerst hilfreich, wenn es darum geht, Ihren Produkt-Feed zu optimieren. Solche Tests können Sie bei der Erstellung Ihres Feeds einrichten, entweder über ein Feed-Management-Tool oder manuell im Google Merchant Center. 

Sobald Sie festgelegt haben, was Sie testen möchten, müssen Sie zuerst einmal möglichst identische Produktgruppen erstellen. Dies kann auf verschiedene Weise geschehen, wir verwenden hauptsächlich die folgenden beiden Methoden:

  1. Clusteranalyse: Einteilung auf der Grundlage von Metriken wie Klicks, Umsatz, Kosten und Conversions.
  2. Die Random-Split-Methode: Eine zufällige Aufteilung kann beispielsweise auf der Grundlage der Produkt-IDs erfolgen. Falls Sie numerische Werte als Produkt-IDs verwenden, könnten Sie etwa allen geraden Zahlen die Gruppe A und allen ungeraden B zuweisen.

Das Wichtigste bei der Aufteilung Ihrer Produkte ist es, darauf zu achten, dass alle Gruppen die gleiche Anzahl von Produkten aufweisen und die wichtigsten Kennzahlen ebenfalls sehr ähnlich sind.

Sobald Sie die Aufteilung vorgenommen haben, nehmen Sie die Änderungen in Ihrer Testgruppe vor. Stellen Sie dabei sicher, dass Sie in der Lage sind, über alle Ihre Produkt-IDs und die entsprechenden Gruppen Daten zu erhalten. Auf diese Weise können Sie diese auswerten, einen Report erstellen und Gewinner ermitteln.

Hier sehen Sie ein Beispiel dafür, wie dies in Ihrem Feed aussehen könnte.

 Bei der Aufteilung Ihrer Produkte sollten Sie darauf achten, dass alle Gruppen die gleiche Anzahl von Produkten aufweisen und die wichtigsten Kennzahlen ebenfalls sehr ähnlich sind.

Falls Sie jedoch Kampagneneinstellungen wie beispielsweise den ROAS, das Targeting oder verschiedene Kampagnentypen testen möchten, ist die Aufteilung auf Grundlage der Produkt-IDs nicht zielführend. 

Interessant sind hingegen die drei folgenden Split-Methoden, bei denen zuerst einmal genau wie beim Testaufbau für Produktinformationen die Bildung identischer Gruppen entscheidend ist. 

Idealerweise sollten Sie zudem in Ihrer Kontroll- und Testgruppe dieselben Produkte anbieten, da die Leistung je nach Produkt variieren kann. Bei allen Methoden müssen Sie anschließend die Daten-Cluster-Analyse selbst durchführen. 

  1. Die Customer Match Split-Methode: Mit dieser können Sie in Google Ads First-Party Audiences ansprechen, indem Sie eine Liste mit E-Mail-Adressen aus Ihrer Datenbank hochladen.
  2. Die Geo Split-Methode: Bei dieser wird eine Region in kleinere geografische Gebiete, so genannte Geos, unterteilt. Jede von diesen wird entweder einer Kontroll- oder Testgruppe zugewiesen.
  3. Die Kampagnen Split-Methode: Hier teilen Sie Ihre Kampagne oder Ihr Konto einfach in zwei stark korrelierende Gruppen auf. Beide müssen die gleiche Menge an Schlüsselmetriken wie Klicks, Konversionen und Kosten aufweisen.

Zugegeben, einen A/B-Test für Google Shopping-Kampagnen durchzuführen, erfordert einiges an Fingerspitzengefühl.

Doch, keine Sorge, Sie müssen sich dieser Herausforderung nicht alleine stellen.

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Schon über eine Remarketing-Strategie nachgedacht?

Google Remarketing-Anzeigen sind eine hervorragende Möglichkeit, mit Nutzern in Kontakt zu treten, die zuvor mit Ihrer Website oder mobilen App interagiert haben. So können Sie Ihre Anzeigen strategisch vor diesem Publikum platzieren, während es auf Google- oder Partner-Websites surft, und es auf diese Weise an einen Kauf erinnern.

Egal, auf welcher Plattform Sie Ihren Online-Shop betreiben – Shopify, Shopware oder WooCommerce – kommen die folgenden beiden Arten von Remarketing-Kampagnen für Sie in Frage:

  1. Standard-Remarketing: Mit diesen Anzeigen können Sie ehemalige Besucher Ihrer Website erneut ansprechen. Diese können Ihre Anzeigen entweder sehen, wenn sie Websites besuchen, die Teil des Google Display-Netzwerks sind. Oder auch, falls sie bei Google nach Begriffen suchen, die mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen zusammenhängen.
  2. Dynamisches Remarketing: Dieses geht noch einen Schritt weiter, indem es Ihnen ermöglicht, früheren Website-Besuchern Anzeigen mit Produkten und Dienstleistungen zu präsentieren, die sie auf Ihrer Website angesehen hatten. Mit auf dieses Publikum zugeschnittenen Botschaften können Sie zusätzliche Leads und Verkäufe generieren, indem Sie diese Nutzer auf Ihre Website zurückbringen, um das zu beenden, was sie bereits begonnen hatten.

Die Wahl des Kampagnentyps bleibt Ihnen überlassen, wir empfehlen Ihnen jedoch, sich für dynamisches Remarketing mit Hilfe von Smart Shopping-Kampagnen zu entscheiden. 

Dieser Kampagnen-Subtyp kombiniert Standard-Einkaufs- und Display-Remarketing-Kampagnen und nutzt automatisierte Gebotsabgabe und Anzeigenplatzierung, um Ihre Produkte netzwerkübergreifend zu bewerben.

Der Rosengarten: Unsere Profi-Tipps

Zum Abschluss dieses inzwischen doch recht ausführlichen Beitrags, erhalten Sie von uns noch ein paar Ratschläge abseits von technischen Einstellungen und Gebotsstrategien mit auf den Weg. Unsere Profi-Tipps aus der Searchperts Ads-Manufaktur.

Wettbewerbsanalyse: Was treibt die Konkurrenz eigentlich den lieben langen Tag so?

Für die Verbraucher liegt der Vorteil von Google Shopping auf der Hand: Mit einer einfachen Google-Suche nach einem gewünschten Artikel werden ihnen alle Verkäufer angezeigt, welche diesen über die Plattform anbieten. Und das sind nicht wenige.

Mit anderen Worten: Google funktioniert wie eine Preisvergleichsseite, bei welcher der angehende Käufer aus einer Vielzahl von Shops die für ihn interessanteste Option auswählen kann. Es versteht sich von selbst, dass der Hauptfaktor, auf den der Kunde achtet, der Preis ist. Also muss dieser der Eckpfeiler unserer Strategie sein.

Indem Sie sogenannte Google Shopping Ads Spy-Tools verwenden, um einen Einblick in die Gebotsstrategie und Preispolitik Ihrer Mitbewerber zu erhalten, können Sie einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erlangen.

Der Begriff „Google Shopping Ads Spy“ bezieht sich auf die Verwendung spezieller Software, die es Werbetreibenden ermöglicht, Erkenntnisse aus den Shopping-Kampagnen anderer Unternehmen zu gewinnen.

Diese Tools durchforsten und analysieren das Google-Werbenetzwerk, um Daten zu Keywords, Anzeigentexten, Gebotsstrategien und weiteren Leistungskennzahlen von Mitbewerbern zu extrahieren.

Auf diese Art und Weise erhalten Sie wertvolle Einblicke in die Strategien ihrer Konkurrenten. Einschließlich der

  • Keywords, auf die sie abzielen. 
  • Struktur ihrer Kampagnen. 
  • verwendeten Anzeigentexte. 
  • sowie angewandten Gebotstaktiken. 

Diese Informationen können Sie anschließend zur Optimierung Ihrer eigenen Google Shopping-Kampagne nutzen.

Hört sich interessant an, nicht?

Das muss heute raus: Merchant Promotions

Online-Shopper lieben das Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben. Und nach Angaben von Google nutzen 40 % der Verbraucher die Suchmaschine, um solche Sonderangebote zu finden. Es ist zwar nicht immer möglich, niedrigere Preise als die Konkurrenz anzubieten, doch dafür gibt es eine andere Lösung – Google Merchant Promotions. 

Mit Google Promotions können Sie spezielle Angebote in Ihren Shopping-Anzeigen inkludieren, die ein Pop-Up öffnen, wenn ein Nutzer auf ein solches klickt. In diesem enthält er in weiterer Folge zusätzliche Informationen, wie z.B. einen Rabattcode, der beim Check-Out verwendet werden kann. 

Mit Google Promotions können Sie spezielle Angebote in Ihren Shopping-Anzeigen inkludieren, die ein Pop-Up öffnen, wenn ein Nutzer auf ein solches klickt. In diesem enthält er z.B. einen Rabattcode, der beim Check-Out verwendet werden kann.

Mit Google Promotions können Sie spezielle Angebote in Ihren Shopping-Anzeigen inkludieren, die ein Pop-Up öffnen, wenn ein Nutzer auf ein solches klickt. In diesem enthält er z.B. einen Rabattcode, der beim Check-Out verwendet werden kann.
Hier erkennst du den Rabattcode, der erst beim Anklicken sichtbar wird.

 

Der Durchschnittsverbraucher möchte das von Ihnen angebotene Sonderangebot nicht verpassen und wird Ihre Website besuchen, um es zu nutzen. Dies führt nicht nur zu einer höheren Klickrate (CTR), weil Ihre Werbeanzeigen auffälliger sind und sich von denen der Konkurrenz abheben. Gleichzeitig geht auch die Konversionsrate in die Höhe.

Stellen Sie Ihre Produkte in die Auslage (Showcase-Ads)

Bei Showcase-Anzeigen handelt es sich um ein Anzeigenformat, mit dem Sie die Aufmerksamkeit für Ihre Produktpalette und Marke bei allgemeinen Suchanfragen erhöhen können. Wir stellen sie uns gerne als Mini-Landingpages direkt in der Google-Suche vor, mit denen Sie Ihre attraktivsten Produkte „präsentieren“. (auf Englisch “to showcase”)

Wenn Nutzer bei Google nach Top-of-Funnel-Suchanfragen wie „Babymöbel“, „Herrenkrawatten“ oder wie in dem nächsten Bild “Sandalen für den Strand” suchen, können Showcase Shopping Ads eine Auswahl von Werbetreibenden zusammen mit einer Reihe verwandter Produkte anzeigen. 

Die meisten Nutzer werden Showcase-Ads dabei nicht unmittelbar als Werbeanzeigen erkennen. Sie sehen nämlich nicht wirklich wie solche aus und sind gerade deshalb so effektiv.

Der Vorteil von Google Showcase-Ads ist, dass diese auf den ersten Blick nicht wie Werbeanzeigen erscheinen.
Auf der rechten Seite siehst du eine Showcase-Ad von eBay, die bei der Suchanfrage “Sandalen für den Strand” in dem Bilderkarussell “versteckt” war. Erst beim Aufrufen von dieser wird der kommerzielle Hintergrund deutlicher.

Der große Unterschied zwischen Showcase-Anzeigen und normalen Shopping-Anzeigen besteht darin, dass Nutzer, die auf Ihre Ad reagieren, nicht direkt auf Ihre Website weitergeleitet werden. Zuerst wird die Anzeige geöffnet und erweitert, um das Produkt inklusive Titel und Beschreibung anzuzeigen.

Der Vorteil daran ist, dass Sie als Werbetreibender für diese erste Interaktion nur dann zahlen müssen, falls der Nutzer

  1. länger als 10 Sekunden mit der Anzeige interagiert.
  2. auf das Produkt  klickt, um auf Ihre Website weitergeleitet zu werden.
  3. auf den sichtbaren Link zu Ihrer Website klickt.

Ebenfalls wieder richtig interessant, nicht?

Nur nichts überstürzen

Zum Abschluss noch ein Hinweis in eigener Sache: Auch, falls Ihre Kampagne nicht die gewünschten Ergebnisse bringen sollte, geraten Sie nicht in Panik und treffen Sie keine voreiligen Entscheidungen.

Nehmen Sie sich die Zeit, um die Situation umfassend zu analysieren. Und zwar datenbasiert und nicht auf Basis von Bauchgefühlen, gutgemeinten Ratschlägen oder im schlechtesten Fall Panik. Im Fall der Fälle pausieren Sie dazu Ihre Kampagnen, um nicht fortlaufend durch das Klimpern der Euromünzen im Hinterkopf beim Denken gehindert zu werden.

Erst danach nehmen Sie Änderungen an Ihren Kampagneneinstellungen vor. 

Falls Sie Unterstützung beim Nachdenken und Optimieren Ihrer Google Shopping-Kampagnen in Anspruch nehmen wollen, wir sind für Sie da.

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FAQ: Google Shopping optimieren

Um sich anzumelden, benötigen Sie lediglich ein Google-Konto. Gehen Sie dann zum Merchant Center, um Ihr Unternehmen einzutragen und wählen Sie aus, wo Ihre Kunden einkaufen werden. Das kann auf Ihrer Website, direkt bei Google oder auch in Ihrem Ladengeschäft sein. Im Anschluss können Sie bereits damit beginnen, die ersten Produkte in Ihren Feed hochzuladen.

Ja. Die Registrierung im Merchant Center, genauso wie das Hochladen von Artikeln in Google Shopping ist vollkommen kostenlos. Auch für den Fall, dass Nutzer danach über die Plattform von Ihnen etwas kaufen sollten, fallen noch keine Gebühren an. Lediglich das Schalten von Shopping-Ads ist mit separaten Kosten verbunden, die über ein PPC-Modell (Pay-Per-Click) eingehoben werden.

Das kommt darauf an: Zwischen gar nichts und sehr viel ist alles möglich. Die Registrierung und das Hochladen von Artikeln in Ihren Shopping-Feed ist vollkommen kostenlos. Diese Artikel erscheinen danach ohne weitere Kosten in den organischen Google Shopping-Ergebnissen. 

 

Wollen Sie jedoch Ihre Sichtbarkeit erhöhen – was stark zu empfehlen ist – dann müssen Sie kostenpflichtige Anzeigen investieren. Wie viel Sie für diese ausgeben, hängt danach davon ab, wie gut Sie Ihr Werbebudget einsetzen. 

 

Wir unterstützen Sie übrigens gerne dabei, Ihre Werbekosten zu reduzieren, Verkäufe zu steigern und Ihren Gewinn zu erhöhen. Schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht oder rufen Sie uns direkt an.

Für eine Shopping-Anzeige bezahlen Sie nur dann, wenn ein Nutzer diese anklickt. Google Shopping basiert genauso wie Google Ads auf dem Pay-Per-Click-Prinzip (PPC-Werbung). Wie viel Sie für einen Klick am Ende ausgeben, hängt von Ihrem Maximalgebot sowie der Konkurrenz um die Plätze an der Sonne ab.

Bei Google Shopping Europe (GSE) handelt es sich um die Infrastruktur, unter welcher Google seine Preisvergleichsplattform (Google Shopping) in Europa betreibt.

CSS bedeutet Comparison Shopping Service. Der Begriff beschreibt externe Preisvergleichsplattformen, die ebenfalls über Google Shopping Anzeigen schalten können. Der Vorteil von diesen ist, dass sie ihre Kommission selbst bestimmen können, wobei sie in der Regel Ihren Preisvorteil gegenüber der Google-eigenen Shopping-Infrastruktur an den Kunden (sprich Sie als Online-Händler) weitergeben. Hier können Sie erfahren, wie Sie 20% bei Ihren Shopping-Ads sparen.