ᐅ Google Shopping-Ads vs. Google Ads- Das ultimative Duell
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Das Duell: Google Shopping-Ads vs. Google Ads

Samia Mallahi
24.10.2023
Inhaltsverzeichnis

 

Beide Anzeigentypen, Google-Textanzeigen und Google Shopping-Anzeigen, werden über die Google Ads-Plattform geschaltet und dienen dazu, relevanten Traffic auf die Website eines Werbetreibenden zu lenken und somit potenzielle Leads und Verkäufe zu generieren. Beide Formate basieren auf dem PPC-Modell (Pay-per-Click), bei dem der Werbetreibende nur dann zahlt, wenn jemand auf die Anzeige klickt. Die Vergütung hängt von der Höhe des Gebots ab, das der Werbetreibende bereit ist, für einen Klick zu zahlen.

Die Unterschiede zwischen den beiden Formaten liegen in ihren Funktionen. Google-Textanzeigen können Produkte und Dienstleistungen in den Suchergebnissen bewerben, während Google Shopping-Anzeigen vor allem am oberen Rand der SERPs erscheinen und im gesamten Google-Netzwerk geschaltet werden können. Textanzeigen können Anzeigenerweiterungen nutzen, um zusätzliche Inhalte wie Bilder einzubinden und auf Sonderangebote hinweisen. Mit der Standorterweiterung können Kunden Informationen wie den Standort und die Öffnungszeiten erhalten. Die Schaltung von Anzeigen erfolgt bei Textanzeigen basierend auf ausgewählten Keywords, während Shopping-Anzeigen von Google relevante Produkte basierend auf der Suchintention des Nutzers anzeigen.

Textanzeigen werden als „Gesponsert“ gekennzeichnet und erscheinen in den ersten vier und letzten zwei Ergebnissen einer Google-Suche und sehen etwa so aus:

Google Ads sind im Gegensatz zu Shopping-Ads textbasiert. Bilder können jedoch über Anzeigenerweiterungen inkludiert werden.
Screenshot (05.09.23): Google Ads-Anzeigen für den Suchbegriff “SEO-Agentur”.

 

Google Shopping-Anzeigen werden hauptsächlich am Beginn der SERPs positioniert, sind jedoch im gesamten Google-Netzwerk sichtbar und können bis zu 30 Anzeigen auf dem Desktop und bis zu 15 Anzeigen auf Mobilgeräten anzeigen. Im Gegensatz zu Textanzeigen können für eine Suchanfrage mit Google Shopping-Anzeigen mehrere Anzeigen für verschiedene Produkte eines Werbetreibenden erscheinen.

Anders als bei herkömmlichen Anzeigenformaten bieten Sie hier nicht auf spezifische Keywords. Stattdessen zeigt Google Ihre Shopping-Anzeigen basierend auf der Relevanz zur Suchanfrage des Nutzers an.

Um gezielt zu steuern, bei welchen Suchanfragen Ihre Anzeigen angezeigt werden, ist es essentiell, einen gut strukturierten Feed mit präzisen Titeln zu nutzen und negative Keywords hinzuzufügen.

Vorzüge von Google Shopping: Warum sich Shopping-Ads lohnen

Die Nutzung der weltweit führenden Suchmaschine über Google Shopping kann die Sichtbarkeit Ihrer Produkte signifikant erhöhen.

Sie fragen sich jetzt, wie Sie Ihre Produkte besser sichtbar machen können? Tauchen Sie mit uns in das Thema ‘‘Google Shopping-Kampagne optimieren: Wie Sie Ihren Produkten zu maximaler Sichtbarkeit verhelfen’’ ein.

Ein weiterer Bonus: Ihre Marke kann mehrfach auf einer Google-Ergebnisseite präsentiert werden, was Ihre Sichtbarkeit bei potenziellen Kunden erheblich verstärkt.

Stellen Sie sich vor, Sie kombinieren kostenfreie und bezahlte Google Shopping-Listungen mit traditionellen Suchanzeigen und positionieren zudem Ihre Website organisch für einen Suchbegriff. Das Ergebnis: Ihr Produkt wird gleich viermal auf derselben Ergebnisseite präsentiert.

Ja, Sie haben richtig verstanden: Gleich viermal.

Im Gegensatz zu rein textlichen Anzeigen, sticht das visuelle Format der Shopping-Anzeigen deutlich hervor und verleiht der meist textdominierten Suchumgebung eine lebendige Note. Bilder sprechen oft mehr als Worte, gerade wenn Nutzer spezifische Produkte suchen und Varianten vergleichen möchten.

Deswegen wurde der Shopping-Tab so gestaltet, dass er hochwertige Produktbilder und Beschreibungen in den Vordergrund rückt. Das ist insbesondere auf mobilen Geräten von Vorteil.

Ein weiterer Pluspunkt bei Google Shopping: Ihre Produkte erscheinen neben großen Brands wie Adidas oder Amazon, was Ihrer Marke einen Prestige-Boost gibt.

Einige zusätzliche Gründe für Google Shopping:
  • Sie erreichen gezielt kaufbereite Nutzer.
  • Google Shopping-Ads repräsentieren mittlerweile über 85% der Werbeklicks im E-Commerce, ein absolutes Muss für Online-Händler.
  • Es ist entscheidend, Ihren Produktfeed zu perfektionieren, um das Maximum aus Ihren Daten zu ziehen.
  • Studien zeigen, dass Google Shopping eine 30% höhere Konversionsrate als reine Textanzeigen aufweist.
  • Der durchschnittliche Umsatz pro Klick bei Google Shopping-Anzeigen liegt um 26% höher im Vergleich zu Textanzeigen.

Allerdings sind die Klickraten (CTR) bei Shopping-Ads niedriger als bei Textanzeigen. Bei den Shopping-Anzeigen liegt sie durchschnittlich bei 2%, bei den Textanzeigen bei 4%. 

Der Grund?

Da es bei Google Shopping deutlich mehr klickbare Anzeigen gibt, sinkt die CTR. Allerdings wird dieser Nachteil durch eine bessere Konversionsrate und einen höheren Umsatz pro Klick kompensiert.

Grafik mit einem Vergleich der wichtigsten KPIs von Google Shopping-Ads und Google Ads.

Alles, was Sie über Google Shopping-Kampagnen wissen müssen

Shopping-Kampagnen dienen dazu, Ihr Anzeigenbudget festzulegen, Gebotsstrategien zu steuern, Ergebnisanalysen durchzuführen und Anzeigen basierend auf ihrer Leistung zu optimieren.

Bevor Sie mit Shopping-Anzeigen beginnen, müssen Sie Ihre Produktdetails im Google Merchant Center hinterlegen und danach entweder Performance Max (vormals Smart Shopping) oder Standard-Shopping-Kampagnen in Google Ads initiieren.

Das Aufsetzen solcher Kampagnen in Google Ads gestaltet sich recht unkompliziert. Der hauptsächliche Unterschied liegt darin, dass Sie einen Produktfeed als Ausgangspunkt und ein bestimmtes Zielland auswählen. Nachdem Ihre Kampagne aufgesetzt ist, sollten Sie strategisch über die Organisation Ihrer Anzeigengruppen nachdenken.

Doch hierbei gilt, dass Anzeigengruppen in Shopping-Kampagnen primär organisatorische Funktionen erfüllen:

Es ist auch ratsam, sich mit den unterschiedlichen Ausrichtungen von Shopping-Kampagnen vertraut zu machen. Aber dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Normale Shopping-Kampagne vs. Performance Max (ehemals Smart Shopping)

Ende 2022 hat Performance Max die Smart Shopping- und Local-Kampagnen abgelöst. Performance Max zeichnet sich durch ein flexibleres Marketing aus, das Asset-Gruppen aus verschiedenen Medientypen nutzt, die einer bestimmten Anzeigengruppe zugeordnet sind.

Zusätzlich unterstützen diese Kampagnen verschiedene Anzeigenformate, etwa Search und Display. Dadurch können sie Anzeigen über das gesamte Google-Ökosystem, einschließlich Plattformen wie YouTube, Gmail und Maps, verbreiten.

Die Kampagnenstrategie von Performance Max legt Wert auf Algorithmus-Optimierungen, wodurch Budget und Anzeigenplatzierungen automatisch geregelt werden. Daher besteht nicht die Option, bestimmte Anzeigenformate auszublenden. Stattdessen richtet Google die Anzeigen dort aus, wo sie ihrer Meinung nach die höchste Effizienz erreichen.

Während Performance Max gänzlich automatisiert funktioniert, erfordert die Standard Shopping-Kampagne eine manuelle Einrichtung. Dies bietet jedoch den Vorteil größerer Kontrolle über die Anzeigenstrategie.

Auch bei Standard Shopping gibt es Automatisierungselemente: Nach dem Upload des Produkt-Feeds extrahiert Google alle nötigen Daten, wodurch das manuelle Erstellen einzelner Anzeigen für jedes Produkt entfällt.

Bei der Standardvariante können Sie auch Anzeigengruppen erstellen, die sich aus ähnlichen Produkten zusammensetzen und identische Einstellungen (wie Sprache oder Region) teilen. Diese Gruppen beinhalten mehrere Produktspezifikationen.

Somit unterscheiden sich Performance Max und die Standard Shopping-Kampagne hauptsächlich hinsichtlich des Automatisierungsgrades und des Einrichtungsaufwands.

Tabelle mit einer kurzen Gegenüberstellung der wichtigsten Merkmale von Performance Max- und Shopping-Kampagnen.

Um sich anzumelden, benötigen Sie lediglich ein Google-Konto. Gehen Sie dann zum Merchant Center, um Ihr Unternehmen einzutragen und wählen Sie aus, wo Ihre Kunden einkaufen werden. Das kann auf Ihrer Website, direkt bei Google oder auch in Ihrem Ladengeschäft sein. Im Anschluss können Sie bereits damit beginnen, die ersten Produkte in Ihren Feed hochzuladen.

Ja. Die Registrierung im Merchant Center, genauso wie das Hochladen von Artikeln in Google Shopping ist vollkommen kostenlos. Auch für den Fall, dass Nutzer danach über die Plattform von Ihnen etwas kaufen sollten, fallen noch keine Gebühren an. Lediglich das Schalten von Shopping-Ads ist mit separaten Kosten verbunden, die über ein PPC-Modell (Pay-Per-Click) eingehoben werden.

Das kommt darauf an: Zwischen gar nichts und sehr viel ist alles möglich. Die Registrierung und das Hochladen von Artikeln in Ihren Shopping-Feed ist vollkommen kostenlos. Diese Artikel erscheinen danach ohne weitere Kosten in den organischen Google Shopping-Ergebnissen. 

 

Wollen Sie jedoch Ihre Sichtbarkeit erhöhen – was stark zu empfehlen ist – dann müssen Sie kostenpflichtige Anzeigen investieren. Wie viel Sie für diese ausgeben, hängt danach davon ab, wie gut Sie Ihr Werbebudget einsetzen. 

 

Wir unterstützen Sie übrigens gerne dabei, Ihre Werbekosten zu reduzieren, Verkäufe zu steigern und Ihren Gewinn zu erhöhen. Schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht oder rufen Sie uns direkt an.

Für eine Shopping-Anzeige bezahlen Sie nur dann, wenn ein Nutzer diese anklickt. Google Shopping basiert genauso wie Google Ads auf dem Pay-Per-Click-Prinzip (PPC-Werbung). Wie viel Sie für einen Klick am Ende ausgeben, hängt von Ihrem Maximalgebot sowie der Konkurrenz um die Plätze an der Sonne ab.

Bei Google Shopping Europe (GSE) handelt es sich um die Infrastruktur, unter welcher Google seine Preisvergleichsplattform (Google Shopping) in Europa betreibt.

CSS bedeutet Comparison Shopping Service. Der Begriff beschreibt externe Preisvergleichsplattformen, die ebenfalls über Google Shopping Anzeigen schalten können. Der Vorteil von diesen ist, dass sie ihre Kommission selbst bestimmen können, wobei sie in der Regel Ihren Preisvorteil gegenüber der Google-eigenen Shopping-Infrastruktur an den Kunden (sprich Sie als Online-Händler) weitergeben. Hier können Sie erfahren, wie Sie 20% bei Ihren Shopping-Ads sparen.