E-Barometer
Dieser Index basiert auf einem robusten Datensatz, der über eine breite Vielfalt von Unternehmen hinweg erhoben wurde. Die Auswertung liefert spannende Insights für die E-Commerce-Branche und bildet die Basis für performanceorientierte Entscheidungen.
Nach dem starken August tritt der September einen Schritt zurück. Im Monatsvergleich geben alle sechs Kernmetriken leicht nach, im Jahresvergleich wächst der E-Commerce aber weiterhin deutlich gegenüber 2025. Ein Einbruch ist das nicht, eher eine Verschnaufpause vor dem vierten Quartal.
Auf Monatsbasis sank der Umsatz um -2,7%, der Rohertrag um -3,3%, die Bestellungen um -7,6% und der Ad Spend um -1,2%. Weil die Bestellungen deutlich stärker zurückgingen als der Umsatz, stieg der durchschnittliche Warenkorbwert gegenüber August um rund 5%. Es wurde also seltener, dafür aber größer eingekauft. Auch die Effizienzmetriken gaben nach: der ROAS um -1,5% und der POAS® um -2,1% gegenüber August.
Im Jahresvergleich stieg der Umsatz um +16,1%, der Rohertrag mit +20,6% noch einmal stärker. Dadurch verbesserte sich die Rohertragsmarge von 34,4% auf 35,8%, die zugrunde liegende Profitabilität entwickelt sich also weiter positiv. Die Bestellungen wuchsen um +12,6% YoY, der Ad Spend um +22,7% YoY. Der Handel investiert damit weiter kräftig in bezahlte Akquise.
Aus Effizienzsicht wuchs der Ad Spend schneller als Umsatz und Rohertrag, und das drückte auf die Rendite: Der ROAS sank um -5,4% YoY, der POAS® um -1,7% YoY. Die Unternehmen wachsen und arbeiten profitabler, jeder investierte Werbe-Euro bringt aber etwas weniger zurück als vor einem Jahr.
| Metrik | vs. Vormonat | vs. Vorjahr |
|---|---|---|
| Umsatz | ▼2,7% | ▲16,1% |
| Rohertrag | ▼3,3% | ▲20,6% |
| Ad Spend | ▼1,2% | ▲22,7% |
| Bestellungen | ▼7,6% | ▲12,6% |
| POAS® | ▼2,1% | ▼1,7% |
| ROAS | ▼1,5% | ▼5,4% |
Der spannendste Unterschied zum Vormonat steckt im Jahresvergleich des POAS®. Im August lag er noch +4,2% über dem Vorjahr, weil der Rohertrag mit +27,4% deutlich schneller wuchs als die Werbeausgaben. Im September dreht sich dieses Verhältnis: Der Ad Spend wächst mit +22,7% YoY schneller als der Rohertrag mit +20,6%, und damit rutscht auch der POAS® mit -1,7% ins Minus.
Für die Steuerung von Google-Ads-Konten heißt das: Die bessere Marge allein fängt die höheren Werbeausgaben nicht mehr vollständig auf. Wer Budgets jetzt vor allem nach Umsatz oder ROAS verteilt, sieht nicht, welche Produkte und Kampagnen tatsächlich Rohertrag bringen. Gerade vor dem vierten Quartal lohnt es sich, Gebotsziele auf Rohertragsbasis zu prüfen und Bereiche ohne Gewinnbeitrag konsequent zurückzufahren.
Positiv ist der höhere Warenkorbwert. Weniger, dafür größere Bestellungen sind für viele Shops in der Abwicklung sogar günstiger. Ob dahinter ein Saisoneffekt oder ein Trend steckt, zeigen die kommenden Monate. Klar ist dagegen der Blick nach vorn: Im Saisonalitätsindex lag der Umsatz im November 2025 bei 153 und damit gut die Hälfte über dem Januar. Wer die Lücke zwischen Werbeausgaben und Rohertrag bis dahin nicht im Griff hat, für den wird das stärkste Quartal schnell auch das teuerste.
Zum Vergleich: die vorherige Ausgabe, E-Barometer August 2026.
Die Grafik zeigt einen Saisonalitätsindex für den Umsatz auf Monatsbasis von Okt 2025 bis September 2026. Die Auswertung schließt Kunden und Daten mit einem Referenzzeitraum von weniger als 13 Monaten aus. Das bedeutet, dass Kunden, die nicht in allen vorangegangenen 13 Monaten vorkamen, nicht im Datensatz enthalten sind.
Die Grafik zeigt einen Saisonalitätsindex für den Rohertrag auf Monatsbasis von Okt 2025 bis September 2026. Die Auswertung schließt Kunden und Daten mit einem Referenzzeitraum von weniger als 13 Monaten aus. Das bedeutet, dass Kunden, die nicht in allen vorangegangenen 13 Monaten vorkamen, nicht im Datensatz enthalten sind.
Die Grafik zeigt einen Saisonalitätsindex für den Ad Spend auf Monatsbasis von Okt 2025 bis September 2026. Die Auswertung schließt Kunden und Daten mit einem Referenzzeitraum von weniger als 13 Monaten aus. Das bedeutet, dass Kunden, die nicht in allen vorangegangenen 13 Monaten vorkamen, nicht im Datensatz enthalten sind.
Die Grafik zeigt einen Saisonalitätsindex für die Bestellungen auf Monatsbasis von Okt 2025 bis September 2026. Die Auswertung schließt Kunden und Daten mit einem Referenzzeitraum von weniger als 13 Monaten aus. Das bedeutet, dass Kunden, die nicht in allen vorangegangenen 13 Monaten vorkamen, nicht im Datensatz enthalten sind.
Die Grafik zeigt einen Saisonalitätsindex für den POAS® auf Monatsbasis von Okt 2025 bis September 2026. Die Auswertung schließt Kunden und Daten mit einem Referenzzeitraum von weniger als 13 Monaten aus. Das bedeutet, dass Kunden, die nicht in allen vorangegangenen 13 Monaten vorkamen, nicht im Datensatz enthalten sind.
Die Grafik zeigt einen Saisonalitätsindex für den ROAS auf Monatsbasis von Okt 2025 bis September 2026. Die Auswertung schließt Kunden und Daten mit einem Referenzzeitraum von weniger als 13 Monaten aus. Das bedeutet, dass Kunden, die nicht in allen vorangegangenen 13 Monaten vorkamen, nicht im Datensatz enthalten sind.
Jetzt durchstarten
In einer kostenlosen 360° Google Ads Diagnose prüfen wir, ob wir in einem Google Ads Profit Sprint mehr Gewinn für dich rausholen können. Unverbindlich und ohne Vertragsbindung.
- Steuerung auf POAS® statt auf reinen Umsatz
- Erste vollständig ProfitMetrics-zertifizierte Agentur Deutschlands
- Dreifacher Google Premier Partner