Änderungen an zielbasierten Gebotsstrategien: Google Ads
ratings

4.9 / 5 Sterne bei Google-Rezensionen

0211 869 436 53

Marienstraße 18,
40212 Düsseldorf Nordrhein-Westfalen,
Deutschland

Änderung der Gebotsstrategie in Google Ads – Jetzt Kampagnenziele überprüfen

Linn Hendricks
29.07.2026
Symbolbild zur neuen Google Ads Gebotsstrategie ab 17. August 2026 für Ziel-CPA- und Ziel-ROAS-Kampagnen

Am 17. August 2026 kommt die Änderung der Gebotsstrategie für budgetbeschränkte, zielbasierte Kampagnen in Google Ads. Wer jetzt nichts tut, riskiert höhere Kosten pro Conversion, ganz ohne eigenes Zutun. Du solltest deine Ziel-CPA- und Ziel-ROAS-Kampagnen deshalb jetzt prüfen und deine Ziele schrittweise an die tatsächliche Leistung anpassen. Wie das geht, zeigen wir dir in diesem Beitrag.

Screenshot der Google Ads Benachrichtigung zur Überprüfung der Kampagnenziele vor der Gebotsstrategie-Änderung am 17. August 2026

 

Vorteile und Nachteile der Änderung im Überblick

Vorteile

  • Mehr Kontrolle: Ergebnis folgt konsequenter dem eingetragenen Ziel
  • Planbareres Skalieren, weil Effizienz nicht mehr zufällig an ein enges Budget gekoppelt ist
  • Kein manuelles Zutun nötig, die Umstellung läuft automatisch
  • Klarere Zuordnung: Zielwert entspricht künftig dem tatsächlichen Ergebnis, weniger Interpretationsspielraum

Nachteile

  • Höhere Kosten pro Conversion drohen, wenn der Zielwert nicht vorher angepasst wird
  • Bewusst locker gesetzte Ziele als Explorationsstrategie funktionieren nicht mehr, ein echter Nachteil für Konten, die diesen Hebel genutzt haben
  • Skalieren war bisher oft günstiger als erwartet, dieser Vorteil fällt weg
  • Traffic-Verteilung bei Performance Max und Demand Gen kann sich zusätzlich verschieben
  • Prognosen im Planungstool sind zwischen dem 17. und 31. August kurzzeitig unzuverlässig
  • Zusätzlicher Aufwand: Kampagnen müssen jetzt aktiv geprüft und Zielwerte manuell nachjustiert werden

Was ist eine zielbasierte Gebotsstrategie überhaupt?

Bevor es um die Änderung selbst geht, kurz die Basics. Bei Ziel-CPA sagst du Google: Ich will pro Verkauf oder Lead maximal X Euro bezahlen. Bei Ziel-ROAS sagst du stattdessen: Ich will pro eingesetztem Euro mindestens Y Euro Umsatz zurückbekommen. Das System bietet dann automatisch in jeder einzelnen Auktion so, dass es im Schnitt bei diesem Wert landet. Du gibst also ein Ziel vor, Google übernimmt das Bieten.

Die aktuelle Realität: „Durch das Budget eingeschränkt“

Viele Kampagnen mit Ziel-CPA oder Ziel-ROAS tragen in Google Ads aktuell den Status „Durch das Budget eingeschränkt“. Das bedeutet: Das System würde gerne mehr Klicks und Conversions einkaufen, aber das Tagesbudget reicht nicht für alle verfügbaren Chancen.

Google Ads Kampagnenübersicht mit dem Status durch das Budget eingeschränkt bei zwei Ziel-ROAS-Kampagnen. Screenshot aus dem Google Ads Dashboard.

Innerhalb dieses knappen Budgets kauft das System bevorzugt die günstigsten verfügbaren Conversions ein. Liegt dein Ziel-CPA bei 10 Euro, dein tatsächlicher CPA zuletzt aber bei 5 Euro, war das bisher kein Zufall. Diese Lücke zwischen deinem eingetragenen Ziel und dem tatsächlichen Ergebnis war meistens eine reine Nebenwirkung des knappen Budgets: Der Deckel war die eigentliche Bremse, der Algorithmus ist nie bis zum Ziel hoch gegangen und hat stattdessen die günstigsten verfügbaren Conversions eingekauft, den Rest bis zum Ziel aber ungenutzt gelassen.

Vorteil der aktuellen Realität: Die Kampagne kann über lange Zeit deutlich günstiger einkaufen, als eingetragen.

Nachteil und Risiko: Erhöhst du das Budget einer solchen Kampagne, verändert sich das Verhalten des Systems spürbar. Die günstige Effizienz war an das enge Budget gekoppelt, nicht an eine stabile Marktsituation. Kampagnen, die durch das Budget eingeschränkt sind und eine zielbasierte Gebotsstrategie verwenden, können ihre Gebotsziele übersteigen, wenn du das Budget anpasst. Skalieren ist damit ein Risikospiel, weil sich vorher kaum sagen lässt, wie stark sich die Effizienz beim Erhöhen des Budgets verändert.

Genau dieser Zustand ändert sich jetzt grundlegend, und zwar unabhängig davon, ob du am Budget etwas anfasst oder nicht.

Was sich ab 17. August 2026 ändert: Reisebüro-Beispiel

Ab dem 17. August 2026 ändert sich die bisherige Logik der zielbasierten Gebotsstrategie bei Kampagnen, die an Ziel-CPA oder Ziel-ROAS gebunden sind. Das passiert automatisch, ohne dass du selbst etwas dafür tun musst. Statt weiterhin unter dem eingetragenen Ziel zu bleiben, steuert das System künftig konsequent auf genau diesen Zielwert hin, auch wenn dafür teurere Conversions eingekauft werden, die vorher liegen geblieben sind. Das kann spürbare Folgen für Kosten und Effizienz haben, wenn du vorher nichts anpasst.

Stell dir vor, du buchst Urlaub über ein Reisebüro und nennst dein Budget: „Bis 150 € pro Nacht.“ Bisher hat das Reisebüro dir trotzdem das gute Hotel-Zimmer für 90 € besorgt, wenn es verfügbar war. Ab dem 17. August bucht es jetzt konsequent Zimmer für 150 €. Vielleicht mit Meerblick, aber eben immer am oberen Ende dessen, was du mal genannt hast. Genau das passiert gerade in vielen Google Ads Konten, nur mit Werbebudget statt Urlaubsbudget.

Wie läuft die Änderung der Gebotsstrategie ab?

Kampagnen mit Ziel-CPA oder Ziel-ROAS, die durch das Budget eingeschränkt sind, werden ab dem Stichtag konsequent auf den eingetragenen Zielwert hin gesteuert, unabhängig davon, ob du das Budget anhebst, senkst oder unverändert lässt. Die Änderung ist kein Opt-in, du musst nichts aktivieren. Google wendet sie automatisch auf alle betroffenen Kampagnen an und passt dabei weder Ziele noch Budgets von sich aus an.

Welche Kampagnen sind von der Änderung betroffen?

Betroffen sind Search, Shopping, Performance Max, Demand Gen, Reise und Display. App-Kampagnen, Video-Reichweiten- und Videoaufruf-Kampagnen bleiben ausgenommen. Bei Performance Max und Demand Gen kann sich zusätzlich die Traffic-Verteilung zwischen den Kanälen verschieben.

Ziel-ROAS vs. tatsächlicher ROAS

Weiter oben hast du gesehen: Budgetbeschränkte Kampagnen bleiben oft unter ihrem Ziel-CPA oder Ziel-ROAS, weil das knappe Budget zuerst die günstigsten Conversions einkauft. Bevor du an so einer Kampagne etwas änderst, lohnt sich eine ehrliche Zwischenfrage: Warum liegt deine Kampagne eigentlich unter dem Ziel?

Grund eins: Der Zielwert wurde einmal grob gesetzt und seitdem nie wieder angeschaut, obwohl die Kampagne längst viel besser läuft. Hier ist die Lücke ein Zufallsprodukt, kein bewusstes Konzept.

Grund zwei: Der Zielwert wurde bewusst locker gesetzt, damit das System mehr Spielraum zum Testen und Entdecken neuer Kunden hat. Der freiberufliche Google Ads Manager Joey Bidner berichtete laut Optmyzr, dass einige seiner erfolgreichsten Konten absichtlich mit niedrigem Ziel-ROAS oder hohem Ziel-CPA laufen, weil das dem System Freiraum zum Entdecken gibt. Für diesen Kontentyp ist das Update tatsächlich ein Problem, weil genau der Hebel wegfällt, der die Strategie funktionieren ließ.

So oder so entscheidet die Antwort, wie du jetzt weiter vorgehst. Wie du deine betroffenen Kampagnen im Dashboard findest und welche der vier nachfolgenden Anpassungs-Optionen zu deiner Situation passt, zeigen wir dir jetzt.

So findest du die betroffenen Kampagnen im Dashboard

Du kannst die Anpassung direkt über die Meldung im Google Ads Dashboard vornehmen. Klicke auf „Kampagnen überprüfen“ (orange), dann nochmal auf „Kampagnen überprüfen“ (blau). Über den Stift kannst du anschließend Änderungen vornehmen.

Google Ads Tool zur Anpassung von Gebotszielen mit Vorschlägen für drei budgetbeschränkte Ziel-ROAS-Kampagnen. Screenshot aus dem Google Ads Dashboard.

 

Deine vier Optionen pro betroffener Kampagne

Für jede Kampagne, die wirklich den Status „durch das Budget eingeschränkt“ trägt und ihr Ziel deutlich übertrifft, hast du diese Wege:

1. Ziel behalten, aber nur mit echter Begründung. Das funktioniert nur, wenn du sagen kannst, warum genau dieser Wert dein Ziel ist, nicht nur, dass er bisher gute Ergebnisse gebracht hat. Google empfiehlt dafür, der Kampagne in Phasen, in denen sie budgetbeschränkt ist, möglichst viel Budgetpuffer zu geben und mehrere Kampagnen mit demselben Ziel unter portfoliobasierten Geboten oder gemeinsamen Budgets zusammenzufassen.

2. Individuellen Zielwert aus der echten Kalkulation setzen. Sinnvoll, wenn selbst der aktuelle Ist-Wert nicht die richtige Zahl ist, weil das Ziel ursprünglich übernommen oder nie gegen Marge oder Customer Lifetime Value geprüft wurde. Google erlaubt das ausdrücklich und verweist auf die Seite „Empfehlungen“, wo Simulationsdaten zeigen, wie sich ein angepasstes Ziel auf Conversions ausgewirkt hätte.

3. Zu „Conversions maximieren“ oder „Conversion-Wert maximieren“ wechseln. Die richtige Wahl, wenn dir Volumen aktuell wichtiger ist als Effizienz und das Budget wirklich fix bleiben muss. Google nennt das ausdrücklich die Lösung für ein wirklich unflexibles Budget, nicht die bequeme Standardoption.

4. Ziel auf die tatsächliche Leistung anpassen. Für die meisten Konten der naheliegende Schritt, wenn du nicht bewusst mit Spielraum gearbeitet hast. Das deckt sich mit Googles eigener Empfehlung, den Zielwert vor dem 17.08. an die jüngste Leistung anzugleichen. Ein Werbetreibender mit einem Ziel-CPA-Korridor von 30 bis 50 Euro, aktuell bei 35 Euro, hatte den Zielwert bei 50 Euro als grobe Obergrenze stehen lassen. Google Ads Sprecherin Ginny Marvins Antwort dazu war eindeutig: Bleibt der Wert bei 50, pendelt sich die Kampagne künftig näher an 50 ein. Wer bei 35 bleiben will, muss 35 auch eintragen.

Für den Vergleich zwischen Ziel-ROAS und tatsächlichem ROAS findest du im Dashboard den „Bericht zur Gebotsstrategie“: Klicke in der Kampagnen-Übersicht in der Spalte „Gebotsstrategie“ auf das blau hinterlegte „Ziel-ROAS“, scrolle nach unten und sieh dir die Lücke zwischen deinem Ziel-ROAS und deinem tatsächlichen ROAS an. Achte dabei auf den ausgewählten Zeitraum.

 

Google Ads Bericht zur Gebotsstrategie mit Vergleich von Ziel-ROAS und tatsächlichem ROAS über mehrere Wochen, Screenshot aus dem Google Ads Dashboard.

 

Schritt-für-Schritt: So gehst du vor

  1. Zieh dir eine Liste aller Kampagnen mit Ziel-CPA oder Ziel-ROAS und dem Status „durch das Budget eingeschränkt“. Prüfe dabei auch die letzten zwölf Monate, nicht nur den heutigen Status, weil manche Kampagnen nur zeitweise in diesen Status rutschen.
  2. Vergleiche für jede davon den eingetragenen Zielwert mit dem tatsächlichen Ist-Wert der letzten 90 Tage.
  3. Kläre pro Kampagne, ob die Lücke Zufall war oder bewusster Spielraum zum Entdecken.
  4. Entscheide dich für eine der vier Optionen von oben und setze sie um.
  5. Sichere dir vorher eine Baseline: aktuelle Zahlen zu CPA, ROAS, Conversions und Kosten dokumentieren.
  6. Informiere Kunden oder das eigene Team schon vor dem 17.08., nicht erst danach.

Praxis-Tipp: Lieber in kleinen Schritten anpassen

Google sagt, ein sauberer, einmaliger Abgleich mit den Ist-Werten vor dem 17.08. sollte keine spürbaren Schwankungen verursachen. In der Praxis sind nicht alle davon überzeugt. Ein PPC-Experte, der die Änderung in echten Konten begleitet, empfiehlt stattdessen, Ziel-CPA-Werte langsam Schritt für Schritt zu senken beziehungsweise Ziel-ROAS-Werte langsam zu erhöhen und die Reaktion des Systems nach jedem Schritt abzuwarten. Beide Herangehensweisen können je nach Konto richtig sein. Am sinnvollsten ist es wahrscheinlich, bei besonders wichtigen oder großen Kampagnen den vorsichtigeren Weg zu wählen und kleine Schritte zu testen, statt in einem Rutsch zu drehen. Ansonsten ist das Risiko zu hoch, dass nichts mehr ausgegeben wird, die Kampagne wieder in die Lernphase geht und sich die zu große Änderung negativ auf den Algorithmus auswirkt.

Wie lange du warten solltest, bevor du das Ergebnis bewertest

Google empfiehlt, ein bis zwei Conversion-Zyklen abzuwarten, bevor du die Kampagnenleistung im Bericht zur Gebotsstrategie beurteilst, und weist darauf hin, dass Prognosen im Planungstool zwischen dem 17. und 31. August kurzzeitig unzuverlässig sein können. Bei Konten mit langen Sales-Zyklen oder offline importierten Conversions, etwa im B2B-Bereich, kann das deutlich länger dauern als ein paar Tage. Wer schon drei Tage nach der Umstellung urteilt, bewertet meistens nicht die Änderung selbst, sondern nur die übliche Lernphase danach.

Was du in der Übergangsphase besser lässt

Google rät ausdrücklich davon ab, jetzt an Datenausschlüssen oder neuen Gebotslimits zu drehen, weil das zusätzliche Leistungsschwankungen verursachen kann. Diese Werkzeuge sind für echte Tracking-Probleme gedacht, nicht dafür, eine Zielanpassung zu kompensieren. Wer beides gleichzeitig ändert, weiß am Ende nicht mehr, welche Stellschraube welchen Effekt hatte.

Exkurs: Mehr Volumen mit Smart Bidding Exploration

Wer nach der Analyse merkt, dass eigentlich noch mehr Volumen drin wäre, muss das nicht dem Zufall überlassen. Google hat im Juni 2026 die Funktion Smart Bidding Exploration ausgeweitet. Damit legst du eine ROAS-Toleranz fest, innerhalb derer das System auch auf Suchanfragen bietet, die es sonst ausgelassen hätte, und erschließt so kontrolliert zusätzliche Reichweite. Aktuell frei verfügbar für Performance Max ohne Produkt-Feed, für Shopping und Performance Max mit Feed läuft sie in der Beta.

Der einmalige Reset reicht nicht

Das Tool zur Anpassung von Gebotszielen löst nur das Problem, das genau jetzt vor dir liegt. Es sagt nichts darüber, was im Oktober passiert, wenn andere Kampagnen wegen Saisonalität oder einer stillschweigenden Budgeterhöhung neu in den Status „durch das Budget eingeschränkt“ rutschen. Achte darauf, dass du wöchentlich oder alle zwei Wochen prüfst und nachjustierst. 

Unsere Einordnung bei Searchperts

Wir sehen die Änderung differenziert. Für Kunden mit sauber gepflegten, ehrlichen Zielen ist sie eine Chance auf mehr Kontrolle und planbareres Skalieren. Für Kunden, die bewusst mit Spielraum gearbeitet haben, um dem System Explorationsfreiheit zu geben, ist die Kritik aus der PPC-Community berechtigt und der Wegfall dieses Hebels ein echter Nachteil, den man nicht kleinreden sollte.

Wichtig wird jetzt vor allem eines: Enge Reviews, wöchentlich oder mindestens alle zwei Wochen, dazu ein klarer Blick darauf, welcher Status hinter jeder Kampagne tatsächlich steckt und warum eine Lücke zum Ziel besteht. Ein einmaliger Check im August reicht nicht. Diese Prüfung gehört ab jetzt in den regulären Rhythmus, nicht nur vor diesem einen Stichtag.

 

Google ändert die Regeln. Wir sorgen dafür, dass deine Kampagnen trotzdem liefern.

Wir prüfen deine Ziel-CPA- und Ziel-ROAS-Kampagnen, bevor Google am 17.08. die Regeln ändert, und sorgen dafür, dass deine Ziele auf echten Zahlen beruhen. Buche dir jetzt dein kostenloses Erstgespräch und wir zeigen dir, welche deiner Kampagnen vom Update betroffen sind und was das für dein Budget bedeutet.

Jetzt Beratungsgespräch buchen

 

Häufig gestellte Fragen zur neuen Google Ads Gebotsstrategie:

Betrifft die Änderung auch Kampagnen mit manuellen Geboten?

Nein. Betroffen sind ausschließlich Kampagnen mit zielbasierten automatischen Gebotsstrategien, also Ziel-CPA und Ziel-ROAS, zusätzlich mit dem Status durch das Budget eingeschränkt. Manuelle Gebote und Ziel-Impression-Share bleiben unverändert.

Was, wenn ich mit einem hohen Budget arbeite und nur über das Ziel steuere?

Laut den offiziellen Google FAQ ändern Ziel-CPA- und Ziel-ROAS-Kampagnen, die nicht durch das Budget eingeschränkt sind, ihr Verhalten durch das Update nicht. Solche Kampagnen skalieren bereits im Einklang mit dem eingetragenen Ziel.

Was, wenn ich meinen Zielwert bewusst locker gesetzt habe, um dem System mehr Spielraum zu geben?

Ist die Kampagne dabei tatsächlich budgetbeschränkt, verliert dieser Ansatz seine Wirkung. Das ist der Fall, in dem das Update wirklich schmerzt. Entscheide vor dem 17.08. bewusst, ob du das Budget erhöhst, das Ziel anpasst oder auf eine andere Strategie wie Conversions maximieren wechselst.

Wie lange sollte ich warten, bevor ich das Ergebnis einer Anpassung bewerte?

Mindestens ein bis zwei volle Conversion-Zyklen. Bei langen Sales-Zyklen oder offline importierten Conversions kann das deutlich länger dauern. Zwischen dem 17. und 31. August können zudem Prognosen im Planungstool kurzzeitig unzuverlässig sein.

Passt Google meine Ziele oder Budgets automatisch an?

Nein. Google stellt mit dem Tool zur Anpassung von Gebotszielen lediglich Vorschläge auf Basis der bisherigen Kampagnenleistung bereit. Jede Änderung an Ziel oder Budget musst du selbst freigeben.

Searchperts Logo

Über Searchperts

Searchperts ist eine auf Google Ads spezialisierte SEA-Agentur mit Sitz in Düsseldorf. Seit 2019 betreuen wir über 100 Marken, haben mehr als 119 Millionen Euro Werbebudget verwaltet und dabei ca. 800 Millionen Euro E-Commerce-Umsatz für unsere Kunden generiert.

Als 3-facher Google Premier Partner und einer der Top 3% aller Google Partner in Deutschland testen wir AI Max und neue KI-Formate aktiv in Kundenaccounts, noch bevor sie zum Standard werden.

Auf unserem Blog, Youtube und LinkedIn teilen wir, was wir in echten Accounts lernen, damit du keine Zeit mit Experimenten verschwendest, die wir schon gemacht haben.