Google AI Brief: So steuerst du AI Max künftig mit eigenen Worten
KI steckt inzwischen in fast jedem Winkel von Google Ads. Anzeigentexte, Suchbegriffe und Zielseiten wählt der Algorithmus bei AI Max weitgehend selbst. Texte schreiben kann die KI in Sekunden. Sie weiß aber nicht, dass deine Marke nie mit Rabatten wirbt oder dass ein bestimmtes Versprechen rechtlich tabu ist.
Hier setzt AI Brief an. Google hat das Feature am 30. April 2026 vorgestellt. Am 23. September 2026 kam die Ankündigung, die geschlossene Beta auf Deutsch und sechs weitere Sprachen auszuweiten. In diesem Beitrag erfährst du, was AI Brief kann, wo es an Grenzen stößt und wie du dich jetzt schon darauf vorbereitest.
Inhaltsverzeichnis
- Vorteile und Nachteile von AI Brief
- Was ist AI Brief?
- Status quo: Wie du AI Max bisher gesteuert hast
- Was sich mit AI Brief ändert
- Textrichtlinien und AI Brief im direkten Vergleich
- Verbindlichkeit von AI Brief
- Was AI Brief nicht ersetzt
- Welche Kampagnen AI Brief unterstützen
- Rollout: Wann kommt AI Brief nach Deutschland?
- So schreibst du einen guten AI Brief
- Was du jetzt schon tun kannst
- Fazit
- Häufige Fragen zu Google AI Brief
Das Wichtigste in Kürze
- AI Brief ist ein Eingabefeld auf Basis von Gemini. Darin beschreibst du AI Max in natürlicher Sprache dein Unternehmen, deine Zielgruppe und deine Kernbotschaften.
- Es gibt drei Arten von Vorgaben: Messaging (was deine Anzeigen sagen sollen und was nicht), Matching (welche Suchanfragen Vorrang haben oder gemieden werden) und Audience (welche Botschaft für welche Zielgruppe).
- Verbindlich sind nur Begriffsausschlüsse. Alles andere ist eine Richtlinie, die die KI im Einzelfall auslegt.
- AI Brief funktioniert nur in Suchkampagnen mit aktiviertem AI Max und eingeschalteter Asset-Optimierung. Performance Max und AI Max für Shopping sollen später folgen.
- Deine bestehenden Textrichtlinien überträgt Google automatisch in die Messaging-Vorgaben von AI Brief.
- Deutsch ist seit September 2026 Teil der geschlossenen Beta. Einen Termin für den allgemeinen Rollout hat Google noch nicht genannt.

Das Wichtigste in Kürze
- AI Brief ist ein Eingabefeld auf Basis von Gemini. Darin beschreibst du AI Max in natürlicher Sprache dein Unternehmen, deine Zielgruppe und deine Kernbotschaften.
- Es gibt drei Arten von Vorgaben: Messaging (was deine Anzeigen sagen sollen und was nicht), Matching (welche Suchanfragen Vorrang haben oder gemieden werden) und Audience (welche Botschaft für welche Zielgruppe).
- Verbindlich sind nur Begriffsausschlüsse. Alles andere ist eine Richtlinie, die die KI im Einzelfall auslegt.
- AI Brief funktioniert nur in Suchkampagnen mit aktiviertem AI Max und eingeschalteter Asset-Optimierung. Performance Max und AI Max für Shopping sollen später folgen.
- Deine bestehenden Textrichtlinien überträgt Google automatisch in die Messaging-Vorgaben von AI Brief.
- Deutsch ist seit September 2026 Teil der geschlossenen Beta. Einen Termin für den allgemeinen Rollout hat Google noch nicht genannt.
Vorteile und Nachteile von AI Brief
| ✓ Vorteile | ✗ Nachteile |
|---|---|
| Markenvorgaben in eigenen Worten statt verteilt auf viele Einstellungen | Vorgaben sind überwiegend Empfehlungen, keine harten Regeln |
| Mehr Kontext für lange, gesprächsartige Suchanfragen | Unklare Briefings führen zu unklaren Ergebnissen |
| Vorschau von Beispiel-Assets und Suchanfragen vor dem Livegang | Nur mit AI Max nutzbar, also nur in stark automatisierten Kampagnen |
| Zielgruppenspezifische Botschaften ohne eigene Anzeigengruppen je Persona | Aktuell geschlossene Beta ohne festen Starttermin für Deutschland |
| Begriffsausschlüsse greifen garantiert | Google hat bisher keine Leistungsdaten zu AI Brief veröffentlicht |
Was ist AI Brief?
Stell dir vor, du buchst eine freie Texterin, die dein Unternehmen nicht kennt. Sie ist schnell und kreativ und hat schon für hunderte Marken geschrieben. Ohne Briefing schreibt sie Texte, die zu irgendeiner Firma passen, aber nicht unbedingt zu deiner. Mit einem guten Briefing weiß sie, wen du erreichen willst, womit du dich vom Wettbewerb abhebst und welche Wörter nie auftauchen dürfen.
AI Max ist diese Texterin. AI Brief ist das Briefing.
Technisch ist AI Brief eine Schnittstelle auf Basis von Gemini. Google beschreibt sie so: Du steuerst AI Max in deinen eigenen Worten und lieferst Kontext zu Unternehmen, Zielgruppe und Kernbotschaften. Dieser Kontext wirkt an drei Stellen:
- Er beeinflusst, welche Anzeigentexte AI Max erzeugt
- Auf welche Suchanfragen es deine Anzeigen ausspielt
- Welche Botschaft welche Nutzergruppe sieht.
Status quo: Wie du AI Max bisher gesteuert hast
Bisher steuerst du AI Max über einzelne Stellschrauben: Keywords, negative Keywords, Zielgruppensegmente, Gebotsstrategie und die Einstellungen zur finalen URL.
Für die Anzeigentexte gibt es die Textrichtlinien. Damit schließt du bis zu 25 Begriffe aus und legst bis zu 40 Botschaften oder Stile fest, die die KI meiden soll. Die Textrichtlinien kennen allerdings nur Verbote. Was die KI stattdessen schreiben soll oder welche Zielgruppe welche Botschaft sieht, kannst du ihr damit nicht sagen. Eine zusammenhängende Beschreibung deiner Marke war bisher nicht vorgesehen.
Was sich mit AI Brief ändert
AI Brief bündelt diese Steuerung in einem Briefing mit drei Bereichen.
Messaging-Vorgaben
Hier legst du fest, was deine Anzeigen sagen sollen und was nicht. Googles eigenes Beispiel lautet sinngemäß: „Nenne niemals Preise.“ Dazu gehören ein freies Textfeld, in dem du deine ideale Anzeige beschreibst, eine Liste mit Wörtern, die nie vorkommen sollen, sowie ausführlichere Vorgaben zu Inhalten, die rein- oder rausmüssen.

Matching-Vorgaben
Hier gibst du die Richtung für die Ausspielung vor. Du sagst, welche Suchanfragen Vorrang haben und welche die KI meiden soll. Google nennt als Beispiel einen Lebensmittelhändler, der Suchen nach gesunden Vorratsprodukten priorisieren will. Für eine Premiummarke könnte die Vorgabe lauten, Suchanfragen mit Schnäppchenabsicht auszusparen. Das ist eine andere Logik als bei Keywords. Du beschreibst eine Absicht und keine Zeichenkette.

Audience-Vorgaben
Im dritten Bereich beschreibst du Zielgruppen und ordnest ihnen Botschaften zu. Googles Beispiel: Gesundheitsbewussten Menschen zeigst du vor allem die Produkte mit sauberer Zutatenliste. Du arbeitest hier mit selbst beschriebenen Personas und nicht mit Googles vordefinierten Zielgruppenlisten.

Vorschau vor dem Livegang
Bevor deine Vorgaben live gehen, zeigt dir AI Brief Beispiel-Assets und Beispiel-Suchanfragen. So siehst du, wie die KI dein Briefing verstanden hat, und kannst nachsteuern. Google beschreibt den Ablauf so: Eingabe, Vorschau prüfen, starten, verfeinern. Du kannst die Vorgaben jederzeit anpassen.
Textrichtlinien und AI Brief im direkten Vergleich
Wer AI Max schon mit Textrichtlinien steuert, fragt sich zu Recht, was AI Brief darüber hinaus kann. Beim Messaging ist AI Brief die Weiterentwicklung der Textrichtlinien. Neu sind die Möglichkeit, der KI auch positive Vorgaben zu machen, sowie die Steuerung von Suchanfragen und Zielgruppen.
| Merkmal | Textrichtlinien | AI Brief |
|---|---|---|
| Prinzip | Liste mit Verboten für Anzeigentexte | Briefing in natürlicher Sprache |
| Sagen, was in die Anzeige soll | ✗ Nur Ausschlüsse und Einschränkungen | ✓ Inhalte, Vorteile und ideale Anzeige beschreibbar |
| Anzeigentexte steuern | ✓ Begriffsausschlüsse und Einschränkungen für Werbetexte | ✓ Messaging-Vorgaben |
| Suchanfragen steuern | ✗ Nicht möglich | ✓ Matching-Vorgaben: Suchanfragen priorisieren oder meiden |
| Zielgruppen ansprechen | ✗ Nicht möglich | ✓ Audience-Vorgaben: eigene Botschaft je Zielgruppe |
| Vorschau vor dem Livegang | Keine Angabe von Google | ✓ Beispiel-Assets und Beispiel-Suchanfragen |
| Umfang | Bis zu 25 Begriffsausschlüsse und 40 Einschränkungen pro Kampagne | Es gelten dieselben Grenzen wie bei Textrichtlinien |
| Kampagnentypen | Performance Max und Suchkampagnen mit AI Max | Zunächst Suchkampagnen mit AI Max, Performance Max und AI Max für Shopping folgen später |
| Voraussetzung | Textanpassung aktiviert | AI Max mit aktivierter Asset-Optimierung |
| Verfügbarkeit | Beta, in allen Google-Ads-Sprachen | Geschlossene Beta, Deutsch seit 23. September 2026 |
| Verhältnis zueinander | Werden automatisch in AI Brief überführt und laufen danach nicht parallel weiter | Übernimmt bestehende Textrichtlinien als Messaging-Vorgaben |
Verbindlichkeit von AI Brief
Diesen Punkt solltest du kennen, bevor du dich auf AI Brief verlässt. Google unterscheidet zwei Ebenen.
Begriffsausschlüsse sind verbindlich. Was du dort einträgst, taucht garantiert nicht in deinen Assets auf. Das funktioniert wie ein negatives Keyword, nur für Anzeigentexte.
Alle anderen Vorgaben sind Richtlinien. Google spricht selbst von Spielraum, den die KI braucht, um Anzeigen in Echtzeit an den Kontext anzupassen. Wenn du schreibst „Betone unsere Nachhaltigkeit“, ist das ein Wunsch und keine Garantie.
Google verkauft AI Brief mit dem Bild, dass du am Steuer sitzt. Treffender ist: Du sitzt auf dem Beifahrersitz und darfst sehr genau sagen, wo es langgehen soll. Für rechtlich sensible Formulierungen verlässt du dich deshalb ausschließlich auf die Begriffsausschlüsse.
Was AI Brief nicht ersetzt
AI Brief ist eine zusätzliche Ebene über deinen bestehenden Einstellungen. Keywords, Audience-Signale, Smart Bidding und deine Zielseiten bleiben, wie sie sind. Das Briefing gibt der KI mehr Kontext, damit sie die vorhandenen Signale besser deutet.
Das bedeutet auch: Ein gutes Briefing rettet keine Kampagne mit schwachem Conversion-Tracking, unpassenden Zielseiten oder falscher Gebotsstrategie. Die Grundlagen bleiben die Grundlagen.
Welche Kampagnen AI Brief unterstützen
Zum Start gibt es AI Brief nur für Suchkampagnen mit AI Max. Laut Google muss die Asset-Optimierung aktiviert sein. Performance Max und AI Max für Shopping sollen später folgen.
Deine bestehenden Textrichtlinien überträgt Google automatisch in die Messaging-Vorgaben von AI Brief. Die alten Textrichtlinien laufen danach nicht parallel weiter.
Rollout: Wann kommt AI Brief nach Deutschland?
Angekündigt hat Google AI Brief am 30. April 2026, zunächst auf Englisch und mit Rollout „in den kommenden Monaten“. Am 23. September 2026 folgte die Erweiterung der geschlossenen Beta auf Deutsch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch, Portugiesisch und Spanisch. Weitere Details zur Verfügbarkeit will Google im Laufe des Jahres nennen.
Findest du AI Brief in deinem Konto noch nicht, ist das also normal. Eine offizielle Anleitung, wo genau das Feld in der Oberfläche liegt, hat Google bisher nicht veröffentlicht. Die Screenshots bei WordStream zeigen AI Brief in der Einrichtung einer AI-Max-Suchkampagne. Wer früher testen will, fragt bei seinem Google-Ansprechpartner nach der Beta.
Mit derselben Ankündigung hat Google eine neue Berichtsansicht für AI Max vorgestellt. Sie zeigt in einer Übersicht, welcher Suchbegriff eine Anzeige ausgelöst hat, welche Assets der Nutzer gesehen hat und auf welcher Seite er gelandet ist. Für die Kontrolle von AI Brief ist das mindestens so wichtig wie das Briefing selbst.
So schreibst du einen guten AI Brief
Wer vage Vorgaben macht, bekommt vage Anzeigen. „Wir sind kundenorientiert und innovativ“ hilft der KI genauso wenig wie einer menschlichen Texterin.
- Schreib natürlich, aber präzise. Formuliere in ganzen Sätzen wie in einem Briefing an einen Menschen. Präzise heißt: konkrete Produkte, konkrete Zielgruppen, konkrete Ausschlüsse.
- Trenne klar, was rein soll und was nicht. Formuliere Pflichtinhalte und Tabus getrennt. Alles, was auf keinen Fall erscheinen darf, gehört zusätzlich in die Begriffsausschlüsse, weil nur diese garantiert greifen.
- Nenne deine Unterschiede zum Wettbewerb. Lieferzeit, Service, Herstellung, Garantie: Die KI kann nur mit Vorteilen werben, die sie kennt.
- Leite Personas aus deinen Keywords ab. Wer „Siebträger für Einsteiger“ sucht, braucht eine andere Botschaft als jemand, der nach „Dualboiler Rotationspumpe“ sucht. Deine Suchbegriffsberichte zeigen dir, wer wonach sucht.
- Prüf die Vorschau gründlich. In den Beispiel-Assets und Beispiel-Suchanfragen merkst du am schnellsten, ob die KI dein Briefing richtig verstanden hat.
- Aktualisiere das Briefing. Ein Briefing aus dem Frühjahr passt im Herbst womöglich nicht mehr. Plane feste Termine ein, an denen du es überprüfst.
Was du jetzt schon tun kannst
Auch ohne Zugang zur Beta kannst du dich vorbereiten:
- Prüf deine Textrichtlinien. Sie werden automatisch zu Messaging-Vorgaben. Veraltete oder widersprüchliche Einträge nimmst du sonst mit in AI Brief.
- Formuliere dein Briefing vor. Schreib die drei Bereiche Messaging, Matching und Audience in ein Dokument. Diese Arbeit brauchst du ohnehin, und mit einem Briefing ist sie für Agentur, Texter und KI gleichermaßen nützlich.
- Werte deine Suchbegriffe aus. Die Berichte zeigen dir, welche Suchabsichten du priorisieren und welche du ausschließen willst.
- Entscheide bewusst über AI Max. AI Brief ist kein Grund, AI Max überall einzuschalten. Michelle Morgan, die Autorin des WordStream-Artikels, hat AI Max nach eigenen Angaben getestet und wieder abgeschaltet. Wenn es dir ähnlich ging, ist AI Brief vielleicht ein guter Anlass für einen neuen, sauber gemessenen Test.
Fazit
AI Brief ist das erste Werkzeug, mit dem du der Google-KI dein Geschäft in ganzen Sätzen erklären kannst, statt es über Dutzende Einzeleinstellungen zu verteilen. Das ist ein sinnvoller Schritt. Er zeigt auch, wohin sich die Arbeit im Google-Ads-Konto bewegt: weg vom Pflegen einzelner Keywords, hin zum Anleiten der Maschine. Und auch in das größere Bild passt dieser Schritt. Google spielt Anzeigen bereits in AI Overviews aus, bisher auf Englisch und in ausgewählten Ländern, und empfiehlt dafür KI-gestützte Ausrichtung wie AI Max. Für Direct Offers, Googles Angebotsformat in der KI-Suche, hat Google AI Brief schon als Steuerung angekündigt. Wer jetzt lernt, gute Briefings zu schreiben, bereitet sich damit auch auf Werbung in Googles KI-Oberflächen vor.
Die Einschränkungen bleiben. Außer bei Begriffsausschlüssen ist dein Briefing eine Empfehlung, und es funktioniert nur mit AI Max. Wer AI Brief nutzt, sollte es wie jede neue Automatisierung behandeln: klar briefen, die Vorschau prüfen, Ergebnisse messen und erst dann skalieren.
Werbung wandert in die KI-Antwort. Wir sorgen dafür, dass dein Werbekonto darauf vorbereitet ist.
Wir prüfen deine Textrichtlinien, deine Suchbegriffe und deine Kampagnenstruktur auf das, was AI Max und AI Brief voraussetzen, damit deine Anzeigen die richtigen Suchanfragen treffen und nach deiner Marke klingen.
Jetzt Beratungsgespräch buchen
Häufige Fragen zu Google AI Brief
Was ist AI Brief in Google Ads?
AI Brief ist ein Eingabefeld auf Basis von Gemini, mit dem du AI Max in eigenen Worten steuerst. Du beschreibst dein Unternehmen, deine Zielgruppe, deine Kernbotschaften und die Suchanfragen, bei denen deine Anzeigen erscheinen sollen. Google erstellt daraus Richtlinien für Anzeigentexte und Suchanfragen, die du anschließend prüfst und verfeinerst.
Wo finde ich AI Brief in Google Ads?
AI Brief befindet sich in einer geschlossenen Beta und ist deshalb nicht in jedem Konto sichtbar. Laut den Screenshots von Google erscheint es in Suchkampagnen mit AI Max mit dem Eingabefeld „Start by describing your ideal ads“. Einen offiziellen Klickpfad hat Google noch nicht veröffentlicht. Wer früher testen möchte, fragt beim eigenen Google-Ansprechpartner nach der Beta.
Ist AI Brief auf Deutsch verfügbar?
Seit dem 23. September 2026 gehört Deutsch zur geschlossenen Beta, zusammen mit Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch, Portugiesisch und Spanisch. Einen Termin für den allgemeinen Rollout hat Google noch nicht genannt.
Was ist der Unterschied zwischen AI Brief und Textrichtlinien?
Textrichtlinien kennen nur Verbote: Du schließt Begriffe aus und legst fest, welche Botschaften die KI vermeiden soll. In AI Brief beschreibst du zusätzlich, was deine Anzeigen sagen sollen, und steuerst, bei welchen Suchanfragen sie erscheinen. Außerdem schreibst du ein zusammenhängendes Briefing, aus dem Google die einzelnen Richtlinien erstellt.
Was passiert mit meinen bestehenden Textrichtlinien?
Google überträgt bestehende Textrichtlinien automatisch in die Messaging-Richtlinien von AI Brief. Danach laufen die alten Textrichtlinien nicht parallel weiter. Prüfe sie deshalb vorher auf veraltete oder widersprüchliche Einträge.
Sind die Vorgaben in AI Brief verbindlich?
Verbindlich sind nur die Begriffsausschlüsse. Diese Wörter tauchen garantiert nicht in deinen Anzeigentexten auf. Alle anderen Vorgaben sind Richtlinien, die die KI im Einzelfall auslegt. Rechtlich sensible Formulierungen gehören deshalb immer in die Begriffsausschlüsse.
Wie viele Vorgaben kann ich in AI Brief machen?
Laut den Screenshots von Google kannst du bis zu 25 Wörter ausschließen sowie jeweils bis zu 40 Vorgaben für Anzeigentexte und für Suchanfragen festlegen. Jede einzelne Vorgabe darf bis zu 300 Zeichen lang sein.
Für welche Kampagnen gibt es AI Brief?
Zum Start nur für Suchkampagnen mit AI Max und aktivierter Asset-Optimierung. Performance Max und AI Max für Shopping sollen später folgen.
Ersetzt AI Brief meine Keywords?
Nein. Keywords, Gebotsstrategie, Zielgruppensegmente und Zielseiten bleiben bestehen. AI Brief gibt der KI zusätzlichen Kontext, damit sie die vorhandenen Signale besser einordnet.
![]()
Über Searchperts
Searchperts ist eine auf Google Ads spezialisierte SEA-Agentur mit Sitz in Düsseldorf. Seit 2019 betreuen wir über 100 Marken, haben mehr als 119 Millionen Euro Werbebudget verwaltet und dabei ca. 800 Millionen Euro E-Commerce-Umsatz für unsere Kunden generiert.
Als 3-facher Google Premier Partner und einer der Top 3% aller Google Partner in Deutschland verfolgen wir, wie sich KI-Funktionen in Suche und Werbung auf echte Accounts auswirken, noch bevor sie zum Standard werden.
Auf unserem Blog, Youtube und LinkedIn teilen wir, was wir in echten Accounts lernen, damit du keine Zeit mit Experimenten verschwendest, die wir schon gemacht haben.