Google Ads erklärt: Der große Google Ads Fragen-Guide 2026
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Google Ads erklärt: Der große Google Ads Fragen-Guide 2026

Linn Hendricks
08.07.2026
Illustration zu häufigen Fragen rund um Google Ads: schemenhafte Figur mit erhobenen Händen, umgeben von Symbolen für Suchanzeigen, Anzeigenkarte, Wachstumspfeil und Cursor in den Google-Markenfarben.

Wenn wir eins in den letzten Jahren gelernt haben: Die Fragen rund um Google Ads wiederholen sich, nur die Antworten ändern sich ständig. Was 2023 noch stimmte, ist 2026 teilweise überholt, gerade weil Google aktuell mitten im größten Umbau seit Jahren steckt. Deshalb haben wir hier die Fragen gesammelt, die uns am häufigsten gestellt und die am meisten gesucht werden. Wir beantworten sie so, wie wir es auch unseren Kunden im Growth Call erklären würden. 

Dieser Beitrag wird laufend aktualisiert und verlinkt an vielen Stellen auf unsere ausführlicheren Artikel. Spring einfach zu der Frage, die dich gerade beschäftigt und vertiefe deine Wissen.

Kurzer Überblick, was dich erwartet:

  1. Was Google Ads eigentlich ist und wie es funktioniert
  2. Was Google Ads kostet, realistisch betrachtet
  3. Kennzahlen verstehen: CTR, Conversion Rate, Impressionen
  4. Wie du die richtige Agentur findest
  5. Der große Umbruch: AI Max, Gemini, KI-Suche
  6. Google Ad Grants für Vereine und Non-Profits
  7. Praktisches Handwerkszeug für den Alltag
  8. Ist Google Ads überhaupt profitabel?

1. Was ist Google Ads und wie funktioniert es?

Fast eine halbe Million Suchanfragen pro Monat allein zu dieser Grundfrage zeigen: Viele starten hier bei null. Zu Recht, denn Google Ads hat sich in den letzten Jahren so verändert, dass alte Erklärungen kaum noch passen.

Was ist Google Ads?

Google Ads ist Googles Werbeplattform, über die Unternehmen Anzeigen in der Google Suche, bei YouTube, im Displaynetzwerk und mittlerweile auch in KI-Umgebungen wie AI Overviews und Gemini schalten. Du zahlst in der Regel pro Klick, nicht für die reine Anzeigenschaltung. Wer bei welcher Suchanfrage erscheint, entscheidet ein Auktionssystem, in dem Gebot und Anzeigenqualität zusammenspielen.

Wie funktioniert Google Ads genau?

Du legst Kampagnen mit Zielen fest, zum Beispiel Umsatz oder Leads, hinterlegst Keywords oder Produktdaten und ein Budget. Google gleicht Suchanfragen mit deinen Keywords ab und entscheidet je Auktion, wessen Anzeige wo erscheint. Die Grundlage dafür sind dein Gebot, dein Qualitätsfaktor und die erwartete Klickrate. Wie genau sich dieser Qualitätsfaktor zusammensetzt und wie du ihn verbesserst, erklären wir ausführlich in unserem Leitfaden zum Google Ads Qualitätsfaktor.

Welche Kampagnentypen und Anzeigenarten gibt es bei Google Ads?

Die wichtigsten sind Suchkampagnen, Shopping, Performance Max, Display und YouTube. Dazu kommt mit AI Max eine Weiterentwicklung der klassischen Suchkampagne, die ab September 2026 verpflichtend die bisherigen dynamischen Suchanzeigen ablöst. Was das für dein Konto bedeutet, haben wir im Detail aufgeschrieben: AI Max statt DSA, was die Umstellung für E-Commerce Konten bedeutet.

Wo werden Google Ads überhaupt angezeigt?

Klassisch in den Suchergebnissen, im Displaynetzwerk auf Millionen Partnerseiten, bei YouTube und im Google Shopping Tab. Seit 2025 kommt eine neue Fläche dazu, die viele noch unterschätzen: Werbung innerhalb von AI Overviews, AI Mode und Gemini selbst. Wir haben zusammengefasst, was dich dort konkret erwartet: Google Ads in AI Overviews, AI Mode und Gemini.

Lohnt sich Google Ads für B2B-Unternehmen?

Ja, aber die Herangehensweise unterscheidet sich stark vom E-Commerce. B2B-Entscheider recherchieren oft lange, bevor sie Kontakt aufnehmen, und die Conversion ist selten ein Kauf, sondern eine Anfrage. Wie du Google Ads für B2B richtig aufsetzt, liest du in unserem Beitrag Google Ads für B2B, so erreichst du Entscheider, die selbst recherchieren.

Was kann ich von Google Ads erwarten?

Von Google Ads solltest du realistisch vor allem eins erwarten: relevanten Traffic auf deiner Website, nicht mehr und nicht weniger. Was danach mit diesen Besuchern passiert, hängt von deiner Website und deinem Vertrieb ab, nicht nur von der Anzeige selbst. Wie hoch Umsatz und Profit am Ende ausfallen, ist stark branchenabhängig, ein Händler hat oft einen anderen Break-Even-ROAS als ein Direct-to-Consumer-Anbieter, deshalb lohnt sich ein Blick auf die typischen KPIs deiner eigenen Branche.

Am Anfang zählt vor allem die Lernphase. Ein niedriges Tagesbudget reicht bereits aus, um erste Daten zu sammeln, bevor du überhaupt weißt, wo dein CPC oder deine Klickrate liegen. Wichtig ist auch, das Budget nicht auf zu viele Kampagnen gleichzeitig zu verteilen, jede Kampagne braucht ein Mindestbudget, sonst kommt sie gar nicht richtig ins Laufen. Sobald du belastbare Zahlen hast, kannst du schrittweise skalieren, immer innerhalb deines Ziel-CPA oder Ziel-ROAS.

Conversions, Umsatz und Profit sind dabei nachträgliche Indikatoren, du siehst sie erst im Nachhinein. Für laufendes Feedback lohnt sich ein Blick auf leitende Indikatoren wie den Suchbegriffs-Report und die Engagement Rate in Google Analytics, beide zeigen dir in Echtzeit, wie deine Anzeigen ankommen, auch bevor die ersten Conversions reinkommen.

Wie du das für dein Unternehmen konkret einordnest und deinen eigenen Break-Even-ROAS berechnest, zeigt Damian ausführlich in diesem Video: Was kann ich von Google Ads erwarten?

2. Was kostet Google Ads wirklich?

Kosten sind mit Abstand das meistgesuchte Thema nach den Grundlagen. Die ehrliche Antwort lautet immer: Es kommt darauf an. Trotzdem lassen sich ein paar klare Linien ziehen.

Was kostet Google Ads pro Monat?

Google selbst verlangt kein Mindestbudget. Realistisch wird es aber erst ab einem gewissen Volumen spannend, weil der Algorithmus genug Daten braucht, um zu lernen. Bei uns starten Kunden meist zwischen 4.000 und 7.000 Euro Werbebudget im Monat, weil darunter das Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis oft nicht mehr stimmt.

Was kostet ein Klick bei Google Ads?

Das hängt komplett von Branche und Wettbewerb ab. Manche Keywords kosten wenige Cent, andere im Rechts- oder Versicherungsbereich liegen locker über 20 Euro pro Klick. Wichtiger als der reine Klickpreis ist ohnehin, was am Ende dabei herauskommt, also der Umsatz oder Profit pro investiertem Euro.

Wie viel kostet eine Google Ads Agentur?

Das kommt stark auf das Modell an, mit dem die Agentur arbeitet. Freelancer verlangen meist zwischen 30 und 150 Euro pro Stunde, viele Agenturen rechnen pauschal zwischen 500 und 1.500 Euro im Monat ab, + Zusatzkosten gekoppelt an die Höhe des Werbebudgets. Genau das wird bei kleinen Ad Spends schnell problematisch, denn ein Unternehmen mit 1.000 Euro Werbebudget zahlt dann oft mehr an die Agentur, als es überhaupt in Werbung investiert. Unter etwa 5.000 Euro monatlichem Ad Spend lohnt sich ein laufender Retainer deshalb selten.

Neben dem fixen Retainer gibt es Hybridmodelle mit variabler Vergütung, die meist am Werbebudget statt am Gewinn hängen.  Und dann gibt es noch rein erfolgsabhängige Modelle, bei denen die Vergütung am zusätzlichen Gewinn hängt. Bei Searchperts läuft das Pricing zweistufig: Der 90-tägige Google Ads Profit Sprint ist eine Flat Rate, danach folgt das Google Profit Programm mit fixer Basis plus einer variablen Vergütung, die sich am inkrementellen Gewinn orientiert statt am Werbebudget. Das bedeutete: Wir wachsen nur, wenn auch du verdienst. Für uns ist das echtes Alignment.

Wie kann ich meine Google Ads Kosten senken, ohne Umsatz zu verlieren?

Der größte Hebel liegt fast nie im Klickpreis, sondern in der Struktur: schlechte Keywords raus, negative Keywords rein, Gebotsstrategien an echte Margen koppeln statt an ROAS allein, Googles Fallen kennen. Neun konkrete Stellschrauben + Schritt-für-Schritt Anleitungen, mit denen wir Budgetverbrennung verhindern, haben wir hier gesammelt: 9 Geheimtipps, mit diesen Google Ads Optimierungen verhinderst du Budgetverbrennung.

3. Kennzahlen verstehen: CTR, Conversion Rate, Impressionen und Co.

Google Ads produziert jede Menge Zahlen. Die wenigsten wissen, welche davon wirklich etwas aussagen und welche nur gut aussehen. Wenn du unter den nachfolgenden Fragen nicht fündig wirst, dann hilft dir vielleicht unser Google Ads Glossar.

Was sind Impressionen bei Google Ads?

Eine Impression zählt jedes Mal, wenn deine Anzeige ausgespielt wurde, unabhängig davon, ob jemand geklickt hat. Viele Impressionen bei wenig Klicks deuten oft auf eine unpassende Anzeige oder ein falsch gewähltes Keyword hin, nicht auf zu wenig Sichtbarkeit.

Was ist ein guter CTR-Wert bei Google Ads?

Als grobe Richtung gelten bei Suchanzeigen 3 bis 5 Prozent als solide, Branche und Kampagnentyp verschieben das aber deutlich. Bei Brand-Keywords sind zweistellige Werte normal, bei generischen Begriffen mit viel Konkurrenz kann auch 1 Prozent bereits gut sein. Die CTR ist außerdem einer der Bausteine deines Qualitätsfaktors, mehr dazu im Qualitätsfaktor-Leitfaden.

Was ist eine gute Conversion Rate bei Google Ads?

Im E-Commerce liegen 2 bis 4 Prozent auf Kampagnenebene meist im gesunden Bereich, bei Leadgenerierung im B2B kann eine gute Rate auch bei 10 Prozent oder höher liegen, weil die Hürde niedriger ist als bei einem Kauf. Die unverzichtbare Voraussetzung für belastbare Zahlen ist ein sauberes Conversion Tracking. Typische Fehler dabei findest du hier: Erfolgreiches Conversion Tracking, vermeide diese typischen Fehler.

Was sind Sitelinks und Assets bei Google Ads?

Assets, früher Anzeigenerweiterungen genannt, sind zusätzliche Bausteine wie Sitelinks, Anrufoptionen oder Preise, die deine Anzeige größer und informativer machen. Sitelinks sind dabei die zusätzlichen Unterlinks unter deiner Hauptanzeige, die direkt zu Unterseiten führen. Beides zusammen kann die CTR spürbar steigern. Details dazu in unserem Beitrag Anzeigenerweiterungen in Google Ads, so optimierst du deine Kampagnen.

4. Die richtige Google Ads Agentur finden

Bei diesem Thema hilft kein Ranking, sondern nur die richtigen Fragen an dich selbst und an die Agentur.

Was macht eine Google Ads Agentur eigentlich?

Eine spezialisierte Agentur übernimmt Strategie, Struktur, laufende Optimierung und Reporting deiner Kampagnen. Bei uns arbeitet dafür ein festes Team aus Account Manager, Campaign Manager, Copywriter und Developer an deinem Konto, kombiniert mit regelmäßigen Growth Calls und einem Live-Dashboard, damit du jederzeit weißt, wo dein Budget hingeht.

Welche Google Ads Agentur erzielt die besten Ergebnisse?

Die ehrliche Antwort: Frag nach echten Zahlen und echten Case Studies statt nach Werbeversprechen. Wir haben deshalb einen Faktencheck geschrieben, der genau erklärt, woran du eine gute Agentur erkennst und wo die Fallstricke liegen: Beste Google Ads Agentur Deutschland: Searchperts im Faktencheck 2026. Konkrete Ergebnisse aus unseren eigenen Kundenkonten findest du zum Beispiel zu Sautershop, SCS Holzwerke, RAAD, RED CAD, Stilgut, Futter-Fundgrube oder Formlicht. Weitere Kundenstimmen findest du auf unserer Erfolgsstories-Seite, und Growth Stories findest du zu rolly toys, Deiters, Kurt König und Ecosia.

Welche SEA Agentur ist am besten für B2B-Leadgenerierung oder E-Commerce spezialisiert?

Das kommt stark auf dein Geschäftsmodell an. Generalisten, die alles anbieten, haben selten die Tiefe für dein spezifisches Setup. Wir haben uns bewusst auf Google Ads spezialisiert und arbeiten sowohl mit E-Commerce-Marken als auch mit B2B-Unternehmen, allerdings mit klar unterschiedlichen Strategien für beide Fälle. Wie das im B2B-Bereich konkret aussieht, steht in unserem Artikel Google Ads für B2B.

Woran erkenne ich, dass eine SEA Agentur wirklich Ahnung hat?

Ein guter Indikator ist die offizielle Google Partnerschaft. Wir sind mittlerweile zum dritten Mal in Folge Google Premium Partner und gehören damit zu den Top 3 Prozent der Agenturen in Deutschland, mehr dazu liest du hier. Genauso wichtig ist aber, ob die Agentur auf Profit statt auf reinen Werbeausgaben optimiert. Wir sind dafür als erste Agentur in Deutschland vollständig als ProfitMetrics-Partner zertifiziert, wie das funktioniert, erklären wir in unserem Beitrag Von ROAS zu Profit, mit ProfitMetrics denken wir Google Ads neu. Das sind aber nur ein paar Anhaltspunkte. Wie du die beste Google Ads Agentur findest, kannst du in diesem Artikel lesen: SEA-Agentur beauftragen: 6 Fragen, die jeder E-Commerce-Betreiber vorher stellen sollte. Dort heißt es:

RED FLAG: Finger weg, wenn die SEA Agentur…

  • die Hoheit über Konten und Kampagnendaten behält
  • hohe Auslösesummen bei Kündigung verlangt
  • Laufzeiten von zwölf Monaten oder länger als Standard ansetzt
  • Budgetempfehlungen nennt, bevor sie die Kostenstruktur des Shops kennt
  • auf Fragen zur Kampagnenstruktur mit Buzzwords antwortet statt mit Erklärungen
  • Performance-Max unreflektiert als Allheilmittel empfiehlt

GREEN FLAG: Grünes Licht, wenn die SEA Agentur…

  • alle Accounts und Daten von Beginn an beim Kunden führt
  • bei Wechsel sämtliche Erkenntnisse, Keyword-Recherchen und Performance-Daten übergibt
  • In klar definierten, messbaren Sprints arbeitet
  • KPIs auf die Margenstruktur des Shops abstimmt
  • Budgetempfehlungen erst nach einem echten Briefing nennt
  • Fragen zum Vertrag klar und ohne Zögern beantwortet

5. Der große Umbruch: AI Max, Gemini und die KI-Suche

Dieser Block bekommt bei uns aktuell am meisten Aufmerksamkeit, auch wenn das Suchvolumen zu einzelnen Begriffen wie „AI Max“ noch niedrig ist. Der Grund ist einfach: Ab September 2026 wird die Umstellung von DSA auf AI Max verpflichtend, und wer jetzt nicht vorbereitet ist, verliert Sichtbarkeit, sobald die Frist kommt. Außerdem: Ein Google Mitarbeiter hat uns Anfang des Jahres verraten, dass bezahlte Werbung in Gemini, Google KI Modus und AI Overviews ausgerollt wird.

Was ist AI Max in Google Ads?

AI Max ist Googles neue, KI-gestützte Erweiterung für Suchkampagnen. Sie kombiniert automatisiertes Keyword-Matching, generierte Anzeigentexte und erweiterte Ziel-URLs, um mehr relevante Suchanfragen abzudecken als klassische Suchkampagnen. Wir haben AI Max ausführlich erklärt, inklusive der Frage, was du in deinem Konto konkret einstellen solltest: Google AI Max erklärt: So verändert KI deine Suchkampagnen.

Was bedeutet die Umstellung von DSA auf AI Max für mein Konto?

Dynamische Suchanzeigen werden schrittweise abgeschaltet und durch AI Max ersetzt, die Umstellung ist ab September 2026 verpflichtend. Für E-Commerce-Konten bedeutet das vor allem, dass bestehende Kampagnenstrukturen überprüft werden müssen, bevor Google das automatisch übernimmt. Was genau sich ändert und wie du dich vorbereitest, steht in unserem Beitrag AI Max statt DSA: Was die Umstellung für E-Commerce Konten bedeutet.

Kann ich in Gemini und in der KI-Suche überhaupt Werbung schalten?

Ja, Google testet und rollt genau das gerade aus. Wir haben dazu direkten Kontakt zu Google und konnten frühzeitig einordnen, was offiziell kommuniziert wird und was ein Insider zusätzlich bestätigt hat: Ads in Gemini: Was Google sagt, was ein Insider bestätigt hat und was Advertiser jetzt tun sollten. Für die Werbeflächen in AI Overviews und AI Mode selbst haben wir einen separaten Überblick geschrieben: Google Ads in AI Overviews, AI Mode und Gemini. Wichtig: Derzeit wird Werbung in diesen drei KI-Oberflächen nur in den USA getestet. Deutschland ist davon noch unbetroffen. Das kann sich aber jederzeit ändern.

Was ist GEA und warum sollte ich den Begriff kennen?

GEA steht für Generative Engine Advertising und beschreibt bezahlte Werbung innerhalb generativer KI-Systeme, also genau das, was gerade in den USA für Gemini und AI Overviews ausgerollt wird. Der Begriff ist noch nicht offiziell von Google festgelegt, deshalb ist man sich in der Branche noch nicht ganz sicher, wie wir das neue Baby nennen. Unsere Einordnung dazu findest du hier: GEA und AI Ads: Begriffssuche für bezahlte Werbung in KI.

Wie wirkt sich die KI-Suche auf meine Sichtbarkeit aus, auch außerhalb von Ads?

Neben bezahlter Werbung verändert sich auch, wie deine Inhalte organisch in KI-Antworten auftauchen. Drei Optimierungen, die dafür aktuell unverzichtbar sind, haben wir zusammengefasst: Sichtbarkeit in der KI-Suche: 3 unverzichtbare Content-Optimierungen. Wie du die KI-Suche in Deutschland überhaupt aktivierst und welche Funktionen sie mitbringt, erklären wir hier: Google KI Suche, Anleitung, Funktionen und Aktivierung in DE.

Wo bekomme ich die aktuellsten Google-Ankündigungen zu KI und Werbung?

Zwei feste Termine im Jahr lohnen sich besonders: Google I/O bzw. Google Marketing Live. Was auf der Marketing Live 2026 tatsächlich für Advertiser relevant war, haben wir zusammengefasst: Google Marketing Live 2026 Highlights. Alle sonstigen Neuerungen der Google Suche findest du gebündelt in unserem Google Suche Update 2026. Grundsätzlich findest du alle wichtigen Informationen in Branchen-Blogs oder in Online-Magazinen.

6. Google Ad Grants für Vereine und Non-Profits

Ein Themenfeld, das immer wieder gesucht wird, obwohl es sich klar von unserem sonstigen Kundenfokus unterscheidet. Trotzdem beantworten wir es hier kurz und ehrlich, damit du weißt, woran du bist.

Wer kann Google Ad Grants beantragen?

Google Ad Grants richtet sich an gemeinnützige Organisationen, die bei Google for Nonprofits registriert sind. Vereine, Stiftungen und andere Non-Profit-Organisationen mit anerkanntem Gemeinnützigkeitsstatus können sich bewerben und erhalten im Erfolgsfall monatlich ein Werbebudget von Google, das ausschließlich für Suchanzeigen genutzt werden darf.

Wie beantrage ich Google Ad Grants für meinen Verein?

Der erste Schritt ist die Registrierung bei Google for Nonprofits, danach folgt der eigentliche Antrag für das Ad Grants Programm samt Nachweis der Gemeinnützigkeit und einer funktionierenden, inhaltlich vollständigen Website. Die Prüfung durch Google kann einige Wochen dauern, danach gelten eigene Richtlinien, etwa zur Klickrate, die eingehalten werden müssen, damit das Konto aktiv bleibt.

7. Praktisches Handwerkszeug für den Alltag mit Google Ads

Neben den großen Fragen gibt es die kleinen, alltäglichen Google Ads Probleme, die trotzdem zuverlässig für Suchanfragen sorgen.

Wo finde ich meine Google Ads Rechnungen?

Rechnungen findest du direkt im Google Ads Konto unter „Abrechnung“, dort unter dem Reiter „Dokumente“ oder „Transaktionen“, je nach gewählter Zahlungsart. Bei automatischer Zahlung erhältst du zusätzlich eine Bestätigung per E-Mail, sobald abgebucht wurde.

Wo finde ich meine Google Ads Conversion ID?

Die Conversion ID liegt unter „Tools und Einstellungen“, dann „Conversions“, bei der jeweiligen Conversion-Aktion im Tag-Setup. Sie beginnt meist mit AW- gefolgt von einer Zahlenfolge. Wenn du dabei unsicher bist, ob dein Tracking überhaupt sauber aufgesetzt ist, lohnt sich ein Blick in unseren Beitrag zu häufigen Conversion-Tracking-Fehlern, sowie in unsere Anleitung zum korrekt eingerichteten Consent Mode V2, ohne den viele Conversions gar nicht erst gemessen werden.

Wie setze ich negative Keywords effektiv ein?

Negative Keywords schließen Suchanfragen aus, für die deine Anzeige nicht erscheinen soll, etwa „kostenlos“ bei einem kostenpflichtigen Angebot oder „gebraucht“ bei Neuware. Am effektivsten arbeitest du damit, wenn du regelmäßig den Suchbegriffsbericht durchgehst und irrelevante Anfragen konsequent ausschließt, statt es einmalig zum Kampagnenstart zu machen, aber dann nie wieder anzufassen. Mehr zur passenden Keyword-Struktur findest du in unserem Artikel Keyword-Analyse in Google Ads.

8. Ist Google Ads überhaupt profitabel?

Die vielleicht wichtigste Frage von allen, und gleichzeitig die, bei der die meisten Konten in die Irre geführt werden, weil sie die falsche Kennzahl optimieren.

Warum sind meine Google Ads nicht profitabel, obwohl der ROAS gut aussieht?

Weil ROAS nur den Umsatz pro Werbe-Euro zeigt, aber keine Marge. Ein Produkt mit hohem Umsatz und niedriger Marge kann bei gutem ROAS trotzdem ein Verlustgeschäft sein, während ein margenstarkes Produkt mit niedrigerem ROAS mehr Gewinn bringt. Genau das ist der Denkfehler, den wir am häufigsten in Konten sehen, bevor sie zu uns kommen. Warum wir bei Searchperts der richtige Ansprechpartner für Profit-orientierte Google Ads Betreuung sind, erfährst du in diesem Blog: Von ROAS zu Profit: Mit ProfitMetrics denken wir Google Ads neu. Wenn du erstmal wissen möchtest, was ROAS überhaupt bedeutet, dann lies unsere Grundlagenbeitrag Was ist ROAS: Einfach erklärt für Einsteiger.

Wie verbessere ich den ROI meiner Google Ads Kampagnen?

Der nachhaltigste Weg ist, Kampagnen nicht mehr auf Umsatz, sondern auf Deckungsbeitrag zu steuern. Das setzt voraus, dass Produktmargen sauber ins Tracking einfließen. Wir sind dafür als erste Agentur in Deutschland vollständig als ProfitMetrics-Partner zertifiziert, und haben für dich festgehalten, wie dieser Ansatz konkret funktioniert: Von ROAS zu Profit: Mit ProfitMetrics denken wir Google Ads neu. Was das in echten Konten bewirkt hat, zeigen unsere Case Studies zum Performance-Turnaround mit minus 31,2 Prozent Kosten und plus 61,7 Prozent Conversions und zum Performance-Uplift mit plus 48 Prozent ROAS bei nur 4 Prozent höheren Kosten.

Ist ROAS als Kennzahl überhaupt noch zeitgemäß?

Unser Gründer Damian Zielinski vertritt dazu eine klare Position: Ein hoher ROAS sagt noch nichts über echten Profit aus, und das wird gerade jetzt, wo KI-Systeme Kampagnen zunehmend automatisiert steuern, immer wichtiger zu verstehen. Im Interview auf Forbes hat er das ausführlich eingeordnet, auch mit Blick auf die Google-Änderungen ab September 2026: Der besten Google Ads Agentur ist ein hoher ROAS egal: Interview auf Forbes.

Weiterlesen, Videos schauen und uns folgen

Falls du tiefer einsteigen willst oder einfach lieber zuschaust statt liest, hier die Kanäle, auf denen wir regelmäßig Einblicke teilen:

  • YouTube: Auf unserem YouTube-Kanal zeigen wir Strategien und Kampagnenaufbau direkt am Bildschirm, statt nur darüber zu reden.
  • Gastartikel: Auf OMR Reviews hat Damian unter anderem zu ROAS-Optimierung und zum Vergleich von Google Shopping und Amazon veröffentlicht.
  • Presse: Im Forbes-Interview spricht Damian offen über den größten Denkfehler im Performance Marketing und darüber, was ab September 2026 für Werbetreibende auf dem Spiel steht.
  • LinkedIn: Auf unserer LinkedIn-Seite teilen wir Team-Updates, Case Studies und aktuelle Google-Neuigkeiten.
  • Instagram: Kürzere Einblicke hinter die Kulissen gibt es auf unserem Instagram-Profil.
  • Bewertungen: Was Kunden konkret über die Zusammenarbeit mit uns sagen, liest du gesammelt auf unserer Erfolgsstories-Seite.

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Über Searchperts

Searchperts ist eine auf Google Ads spezialisierte SEA-Agentur mit Sitz in Düsseldorf. Seit 2019 betreuen wir über 100 Marken, haben mehr als 119 Millionen Euro Werbebudget verwaltet und dabei ca. 800 Millionen Euro E-Commerce-Umsatz für unsere Kunden generiert.

Als 3-facher Google Premier Partner und einer der Top 3% aller Google Partner in Deutschland testen wir AI Max und neue KI-Formate aktiv in Kundenaccounts, noch bevor sie zum Standard werden.

Auf unserem Blog, Youtube und LinkedIn teilen wir, was wir in echten Accounts lernen, damit du keine Zeit mit Experimenten verschwendest, die wir schon gemacht haben.